Kehrt Ante Rebic aufgrund der Corona-Krise zur Eintracht zurück?

Frankfurt am Main/Mailand - Die Corona-Krise legt derzeit den nationalen und internationalen Fußball lahm. Doch das hindert die Vereine nicht daran, bereits für die Zeit nach der Zwangspause zu planen. So auch der AC Mailand, für den aktuell Eintracht Frankfurts Ex-"Büffel" Ante Rebic (26) aufläuft.

Ante Rebic kickt aktuell für den italienischen Spitzenklub AC Mailand.
Ante Rebic kickt aktuell für den italienischen Spitzenklub AC Mailand.  © Luca Bruno/AP/dpa

Momentan herrscht zwischen den beiden Vereinen eine Tausch-Vereinbarung über zwei Jahre. Im Gegenzug wechselte der portugiesische Angreifer André Silva (24) an den Stadtwald. Für beide Stürmer verlief die Eingewöhnungszeit im neuen fußballerischen Umfeld überaus holprig. 

Während Silva nach halbwegs versöhnlichem Start von einigen Verletzungen geplagt war, kam Rebic in der Mode-Metropole kaum zum Zug. Noch schwieriger wurde seine Situation, als Milan Stefano Pioli (54) als Trainer verpflichtete. Während seiner Zeit beim AC Florenz kam es zwischen dem kroatischen Vize-Weltmeister und dem italienischen Fußballlehrer bereits zu Differenzen, die auch Jahre später nicht aus der Welt geschafft schienen.

Doch dann platzte der Knoten beim 26-jährigen Ex-Frankfurter, sage und schreibe sechs Treffer aus den letzten acht Partien vor der Liga-Pause konnte Rebic auf seinem Konto verbuchen. Nun könnte aber ausgerechnet das Coronavirus (alle Infos hierzu findet Ihr in unserem Liveticker) dafür sorgen, dass aus der eigentlich fest anvisierten, festen Verpflichtung Rebics nichts wird.

Der italienischen Sport-Tageszeitung Gazzetta dello Sport gegenüber hatte Rebic seinen Wunsch, in Mailand bleiben zu wollen, bereits kundgetan. Doch eben diese vermeldete nun, dass die Mailänder nur dann an einer festen Verpflichtung interessiert seien, wenn Rebic auf Gehalt verzichte.

Rebic-Transfer nur bei Gehaltsverzicht von Seiten des Kroaten?

Milan-Boss Ivan Gazidis (55) solle angeblich mit Hochdruck daran arbeiten, dem Frankfurter Ex-"Büffel" einen Verbleib trotz weniger Gehalt schmackhaft zu machen. Ob dieser zustimmen wird, ist jedoch ziemlich fraglich. 

Dass die Lombarden einen endgültigen Kauf so schnell als möglich abwickeln möchten, ist verständlich. Denn bei gleichbleibenden Leistungen, würde Rebic nur noch teurer werden.

Würden sich beide Parteien nicht einig, könnte der 26-Jährige nach der nächsten Saison sogar nach Frankfurt zurückkehren. Für wie lange und ob überhaupt, bleibt jedoch abzuwarten.

Titelfoto: Luca Bruno/AP/dpa

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0