Böses Erwachen für Ali Akman: Heftige Konsequenzen für Sturmtalent nach Wechsel zur Eintracht

Frankfurt am Main/Bursa - Die Transfer-Vollzugsmeldung vom Montag war für alle Seiten mit viel Freude und Stolz verbunden. Eintracht Frankfurt hatte sich gegen viele namhafte Konkurrenten durchgesetzt und das türkische Stürmer-Juwel Ali Akman (18) von Bursaspor ablösefrei für den kommenden Sommer verpflichtet, wie TAG24 berichtete. Doch nun folgt das böse Erwachen für den jungen Torjäger.

Die Unterschrift bei Eintracht Frankfurt kostete Sommer-Neuzugang Ali Akman (18) seinen Platz bei seinem aktuellen Arbeitgeber Bursaspor.
Die Unterschrift bei Eintracht Frankfurt kostete Sommer-Neuzugang Ali Akman (18) seinen Platz bei seinem aktuellen Arbeitgeber Bursaspor.  © Screenshot Instagram/aliakman18

Denn wie sein (Noch-)Arbeitgeber Bursaspor am Dienstag in einer Pressemitteilung kundgab, wurde der 18-Jährige, der in der laufenden Zweitliga-Saison in der Türkei bereits an 13 Toren direkt beteiligt war (Anm. d. Red.: 10 Tore, 3 Assists), mit sofortige Wirkung suspendiert.

Die Vorwürfe die der türkische Klub dabei gegen den zukünftigen Adlerträger erhebt, sind dabei nicht von Pappe: "In der Sitzung unseres Verwaltungsrates wurde einstimmig beschlossen, Ali Akman aufgrund seines unethischen Transfers und Verhaltens auf unbestimmte Zeit vom Personal auszuschließen."

Was an den Verhandlungen und dem letztlichen Wechsel von Akman zur Eintracht aus Sicht der Bursaspor unethisch gewesen sein soll, darauf gingen die Verantwortlichen nicht genauer ein. Auch ein Statement der Eintracht zu diesem Schritt steht noch aus.

An dem Transfer wird die Maßnahme aber sicherlich nichts ändern. Dennoch bleibt die Suspendierung Akmans ein ärgerlicher Zwischenfall für ihn - und auch für die Eintracht. Denn aktuell hatte der 18-Jährige, der bereits mit 17 Jahren und vier Monaten für die Profis von Bursaspor debütierte und sich seitdem zur Stammkraft gemausert hatte, einen brillanten Lauf.

Bursaspor suspendiert Eintracht-Frankfurt-Neuzugang Ali Akman nach Sommerwechsel

Im schlimmsten Fall könnte es dazu kommen, dass er kein Spiel mehr für seinen jetzigen Arbeitgeber absolvieren wird und ihm somit die Spielpraxis bei seiner Ankunft in Frankfurt abhandengekommen sein dürfte. Dennoch bleibt die Verpflichtung des laut SGE-Sportvorstand Fredi Bobic (49) "eines der größten Talente im türkischen Fußball" ein großer Erfolg.

Immerhin hatten die Hessen Fußball-Giganten wie den FC Chelsea oder den FC Arsenal im Buhlen um Akman ausgestochen.

Titelfoto: Screenshot Instagram/aliakman18

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