Eintracht-Aufsichtsratschef nach Gespräch mit Rangnick "irritiert"

Frankfurt - Aufsichtsratschef Philip Holzer vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat sich "irritiert" über die Folgen eines Treffens mit Ralf Rangnick gezeigt.

Ralf Rangnick und der Aufsichtsrat der Eintracht hatten unterschiedliche Auffassungen.
Ralf Rangnick und der Aufsichtsrat der Eintracht hatten unterschiedliche Auffassungen.  © Hendrik Schmidt/ZB/dpa

"Beide Seiten haben recht schnell gespürt, dass es unterschiedliche Auffassungen zur Ausrichtung und Entwicklung eines Traditionsclubs wie Eintracht Frankfurt gibt", wurde Holzer am Freitag übereinstimmend von mehreren Medien zitiert.

Am Mittwoch hatten er und der weitere Aufsichtsrat Stephen Orenstein in der Frankfurter Innenstadt mit dem 62 Jahre alten Rangnick über ein mögliches Engagement als Trainer und Sportdirektor gesprochen.

Holzer sagte am Donnerstagabend Rangnick ab. Allerdings kam der Club einer Absage durch Rangnick damit wohl nur zuvor.

Dass anschließend vermeintliche Inhalte des Gesprächs öffentlich wurden, verstimmte Holzer. "Irritiert bin ich über die im Nachgang gezielt an die Medien kolportierten, falsch wiedergegebenen Gesprächsinhalte", sagte er.

Die Eintracht muss sich auf der sportlichen Ebene nach den feststehenden Abgängen von Trainer Adi Hütter, Sportvorstand Fredi Bobic und Sportdirektor Bruno Hübner neu aufstellen.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/ZB/dpa

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0