"Verlieren verboten": Eintracht muss im Nachholspiel gegen Werder auf Fernandes verzichten

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt will mit einem Sieg im Nachholspiel bei Werder Bremen an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) einen vorentscheidenden Schritt zum Verbleib in der Fußball-Bundesliga machen. 

Eintracht-Frankfurt-Flügelflitzer Filip Kostic (l.) und Coach Adi Hütter nach dem wichtigen Sieg gegen den VfL Wolfsburg.
Eintracht-Frankfurt-Flügelflitzer Filip Kostic (l.) und Coach Adi Hütter nach dem wichtigen Sieg gegen den VfL Wolfsburg.  © Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa

"Es ist für beide Mannschaften ein wichtiges und bedeutsames Spiel, in dem das Motto gilt: Verlieren verboten", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter am Dienstag. "Wir haben die Möglichkeit, uns weit weg zu entfernen."

Mit einem Auswärtserfolg würden die Hessen ihren Vorsprung vor dem Tabellenvorletzten auf zehn Punkte ausbauen. 

Hütter sieht den Druck daher aufseiten der Bremer. "Werder ist unter Zugzwang", sagte der 50 Jahre alte Österreicher.

Auch wenn seine Mannen nur eine verhältnismäßig kurze Regenerationszeit nach dem wichtigen Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg hatten, so sieht Hütter seine Spieler gewappnet für einen erbitterten Bundesliga-Fight: "Die Mannschaft ist körperlich in einem sehr guten Zustand. Die Jungs haben zuletzt gezeigt, dass sie 90 Minuten marschieren können", gab sich der SGE-Trainer zuversichtlich.

Zwei wichtige Faktoren, die auch gegen die Werderaner erneut von Bedeutung sein könnten, sind die Offensiv-Akteure Mijat Gacinovic und Daichi Kamada, deren Formkurve aktuell definitiv nach oben zeigt. 

Während Gavinovic laut Hütter "seine Aufgabe in Wolfsburg sensationell gut gemacht" habe, sei beim Japaner in puncto Toreschießen nun wohl endlich "der Knoten geplatzt".

Verzichten muss der österreichische Fußballlehrer in der Partie neben dem langzeitverletzten Stürmer Gonçalo Paciência auch auf Defensivspieler Gelson Fernandes, der sich am vergangenen Samstag beim 2:1-Sieg in Wolfsburg (TAG24 berichtete) eine muskuläre Verletzung zugezogen hat.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa-POOL/dpa

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