Eintracht-Aufsichtsratsboss sieht Serie-A-Klub als Vorbild für seine Frankfurter

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Aufsichtsratschef Philip Holzer (55) hat den italienischen Topklub Atalanta Bergamo als Vorbild für den Bundesligisten aus Hessen genannt.

Philip Holzer (55), Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG, ist voller Bewunderung für Atalanta Bergamo.
Philip Holzer (55), Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG, ist voller Bewunderung für Atalanta Bergamo.  © Arne Dedert/dpa

"Wahnsinn! Was die Italiener in den vergangenen Jahren gemacht haben, ist beeindruckend. Sie spielen in etwa mit dem gleichen Etat wie wir, haben sich zuletzt aber kontinuierlich für die Champions League qualifiziert", sagte der 55 Jahre alte Holzer der Bild-Zeitung.

Bergamo verfüge über eine "extrem gute Jugendarbeit" und "einen konsequenten Spielstil", fügte der Funktionär von Eintracht Frankfurt an.

Der Ansatz, junge Spieler zu holen und besser zu machen, werde auch bei der Eintracht verfolgt. Man dürfe aber die Erwartungen an die verpflichteten Youngster nicht zu hoch ansetzen, forderte Holzer.

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"Sie sind teilweise erst 16 oder 17. Ich finde, wir sollten auf diese Jungs nicht zu viel Druck mit unseren Erwartungen ausüben. Sie müssen erst mal bei uns ankommen."

Er sei grundsätzlich Realist, daher glaube er, "dass nicht all unsere Talente zu Sanchos werden".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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