Eintracht Frankfurt schießt Arminia Bielefeld ab und ist auf Europakurs!

Bielefeld - So klappt's mit Europa! Eintracht Frankfurt siegte beim DSC Arminia Bielefeld am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga deutlich mit 5:1 (3:1).

Martin Hinteregger (r.) gegen Fabian Kunze: Eintracht Frankfurts Abwehrchef ließ hinten zunächst wenig anbrennen.
Martin Hinteregger (r.) gegen Fabian Kunze: Eintracht Frankfurts Abwehrchef ließ hinten zunächst wenig anbrennen.  © dpa/Friso Gentsch

Durch Tore von André Silva (25./33.) und Filip Kostic (27.) gingen die Gäste 3:0 in Führung. Sergio Cordova gelang der Anschlusstreffer zum 1:3 (36.), ehe Joakim Nilsson (51./Eigentor) und Luka Jovic (75.) den 5:1-Endstand herstellten.

Im Vergleich zum 2:2 gegen den SC Freiburg nahm SGE-Coach Adi Hütter zwei Umstellungen in der Startformation vor: Daichi Kamada ersetzte den gelbgesperrten Aymen Barkok und Erik Durm rückte für Almamy Touré ins Team.

Die favorisierten Hessen begannen druckvoll mit viel Ballbesitz, während die Hausherren auf die schnellen Umschaltmomente bei Ballgewinn hofften.

Nach etwa zehn Minuten erspielten sich die Frankfurter erste Torchancen, doch Erik Durm (12.) und Kostic (13.) scheiterten an Stefan Ortega Moreno.

Darüber hinaus taten sich die Gäste aber schwer, ein Mittel gegen die zunächst gewohnt sichere Defensive der Arminen zu finden.

Beim Führungstreffer hatte die Eintracht dann Glück. Beim Klären einer Hereingabe von Kostic schoss Nilsson unglücklich seinen Mitspieler Amos Pieper an, von wo aus der Ball Silva vor die Füße fiel, der unbedrängt zum 1:0 verwandeln konnte (25.).

Mit dieser Elf lief der DSC Arminia Bielefeld gegen Eintracht Frankfurt auf

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Der stark spielende Filip Kostic nahm sich ein Herz und zog aus großer Distanz zum 2:0 ab.
Der stark spielende Filip Kostic nahm sich ein Herz und zog aus großer Distanz zum 2:0 ab.  © dpa/Friso Gentsch

Nur zwei Minuten später erhöhten die Hessen auf 2:0, als Filip Kostic nach einer Ecke einfach aus über 20 Metern abzog und das Leder rechts am reaktionslosen Ortega vorbei im Tor versenkte (27.).

Der Doppelschlag zeigte beim Aufsteiger sichtlich Wirkung und die Adlerträger wollten noch mehr. Der starke Durm hatte rechts viel Platz. Seinen abgeblockten Schussversuch legte Kostic für Silva auf, der zum 3:0 einschweißte (33.)!

War das Spiel schon jetzt entscheiden? Nein, denn nur drei Minuten später gewann Cordova am Strafraumrand gegen Durm sein Kopfballduell und netzte eine Flanke von Cédric Brunner platziert zum 3:1 ein (36.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit bemühte sich Bielefeld, das Spiel zu machen um schnell den Anschlusstreffer zu erzielen, was den Frankfurtern mehr Räume eröffnete. Und die nutzten die Frankfurter frühzeitig.

Über Kamada gelangte der Ball bei einem schnellen Konter zum überragenden Kostic, dessen Hereingabe klärte Nilsson vor dem bereitstehenden Silva zum 4:1 ins eigene Tor (51.).

Luka Jovic trifft für Eintracht Frankfurt erneut als Joker

Filip Kostic, Martin Hinteregger und André Silva (v.l.) freuen sich über den souveränen Auswärtssieg.
Filip Kostic, Martin Hinteregger und André Silva (v.l.) freuen sich über den souveränen Auswärtssieg.  © Friso Gentsch

Mit dem wieder hergestellten Vorsprung von drei Toren ließ es die Eintracht nun etwas gemächlicher angehen.

Da sich die tapferen Ostwestfalen aber nicht aufgaben und weiterhin auf einen Treffer spielten, ergaben sich für die Frankfurter dennoch weitere Chancen.

Das unterstützte Trainer Hütter, indem er Jovic für Amin Younes brachte und sein Team nun mit einer Doppelspitze agieren ließ (66.).

Und Jovic benötigte weniger als zehn Minuten für das 5:1: Nach einem schlauen Zuspiel von Kamada stand der Serbe am Elfmeterpunkt sträflich frei und ließ sich diese Chance nicht entgehen (75.). Mehr passierte nicht.

Mit dem klaren Sieg bestätigten die Hessen ihre seit Wochen anhaltende gute Form und sind mit 17 Punkten aus den vergangenen sieben Spielen ein ernstzunehmender Kandidat für einen Platz im europäischen Wettbewerb.

Am kommenden Samstag (30. Januar, 15.30 Uhr) tritt Frankfurt zu Hause gegen Hertha BSC an, Arminia Bielefeld fährt am Sonntag (31. Januar, 15.30 Uhr) zum 1. FC Köln.

Titelfoto: dpa/Friso Gentsch

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