Eintracht Frankfurt unbezwingbar: SGE feiert Sieg gegen den FC Bayern München!

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt ist nicht zu stoppen: Im Spitzenspiel am 22. Spieltag der Fußball Bundesliga bezwang die SGE auch den FC Bayern München!

Keine Chance für Bayern-Keeper Manuel Neuer: Daichi Kamda verwandelt eiskalt zum 1:0!
Keine Chance für Bayern-Keeper Manuel Neuer: Daichi Kamda verwandelt eiskalt zum 1:0!  © DPA/Arne Dedert

Daichi Kamada (12.) und Amin Younes (31.) brachten die Hessen mit 2:0 in Führung, Robert Lewandowski sorgte für den 1:2-Anschlusstreffer (53.).

SGE-Coach Adi Hütter musste im Vergleich zum 2:0 beim 1. FC Köln auf die angeschlagenen André Silva und Erik Durm sowie den gelbgesperrten Djibril Sow verzichten. Für sie rückten Luka Jovic, Almamy Touré und Sebastian Rode in die Startelf.

Auch Bayern-Trainer Hansi Flick wechselte nach dem 3:3 gegen Arminia Bielefeld auf drei Positionen: Jerome Boateng, Joshua Kimmich und Marc Roca begannen für Bouna Sarr, Lucas Hernández (beide Bank) und den verletzten Corentin Tolisso.

Die Hessen erspielten sich schnell Vorteile und es dauerte nicht lange, bis der Ball im Gästenetz zappelte.

Younes spielte auf der linken Seite wunderschön in die Lücke zwischen Leroy Sané und Niklas Süle auf Filip Kostic, dessen Hereingabe verwandelte Kamada eiskalt zum 1:0 (12.).

Gegen Mitte der ersten Halbzeit bekamen die Bayern das Geschehen dann besser in den Griff, tauchten aber nicht gefährlich vor dem Tor von Kevin Trapp auf.

Eintracht Frankfurt ohne den verletzten André Silva

Drei Wechsel in der Startelf des FC Bayern München

Amin Younes erhöht für Eintracht Frankfurt, Robert Lewandowski trifft für den FC Bayern München

Eintracht-Dribbler Amin Younes (M.) - hier im Zweikampf mit Joshua Kimmich (r.) vom FC Bayern München - zeigte sich in der ersten Halbzeit in bestechender Form.
Eintracht-Dribbler Amin Younes (M.) - hier im Zweikampf mit Joshua Kimmich (r.) vom FC Bayern München - zeigte sich in der ersten Halbzeit in bestechender Form.  © DPA/Arne Dedert

Im Gegensatz zu den Adlerträgern, die einen ihrer schnellen Umschaltmomente zum 2:0 nutzten.

Nach einem Flankenwechsel legte Kamada auf den starken Younes ab, der von Süle nicht wirklich attackiert wurde und das Leder halblinks im Strafraum mit einem herrlichen Schuss unhaltbar im rechten Winkel versenkte: 2:0 (31.)!

Erst in der 34. Minute hatten die Münchener die erste gute Chance, aber Trapp lenkte eine abgefälschte Hereingabe von Kingsley Coman gerade noch über die Latte.

Kurze Zeit später zeigte der Eintracht-Keeper bei einer Doppelchance von Kimmich und Coman erneut seine Klasse (40.). Nun war der FCB im Spiel!

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Leon Goretzka für den schwachen Roca und die Gäste erhöhten den Druck noch einmal.

Und das sollte sich auszahlen. Sané dribbelte die Eintracht-Abwehr im Strafraum schwindelig und legte für Lewandowski auf, der sich diese Chance nicht nehmen ließ - nur noch 2:1 aus SGE-Sicht (53.)!

Eintracht Frankfurt bringt knappen Vorsprung über die Ziellinie

Robert Lewandowski (l.) bewies auch gegen Eintracht Frankfurt seinen Torhunger.
Robert Lewandowski (l.) bewies auch gegen Eintracht Frankfurt seinen Torhunger.  © DPA/Arne Dedert

Es folgte ein wahres Powerplay der Münchener, die die Eintracht in der eigenen Hälfte einschnürten und sich mehrere gute Chancen erspielten.

So verpasste unter anderem Coman nach toller Flanke des immer stärker werdenden Sané nur knapp das Tor und den Ausgleich (70.).

In dieser Drangphase hatte der FCB allerdings auch Glück. Schiedsrichter Sascha Stegemann bewertete eine strittige Szene, in der Alphonso Davies den eingewechselten Ragnar Ache im Bayern-Strafraum möglicherweise zu Fall brachte, nicht als Foul (79.).

In der Schlussphase gelang es den Hessen dann wieder häufiger, sich aus der Umklammerung zu befreien. In der 90. Minute musste Neuer noch einmal gegen den heranstürmenden Kostic Kopf und Kragen riskieren, um sein Team im Spiel zu halten (90.).

Dennoch brachten die Adlerträger den knappen Vorsprung nach zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten über die Ziellinie.

Eintracht Frankfurt tritt am kommenden Freitag (20.30 Uhr) beim SV Werder Bremen an. Die Bayern müssen im Achtelfinale der Champions League bereits am Dienstag (21 Uhr) zu Lazio Rom.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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