Übersteht Eintracht Frankfurt die Corona-Krise? Das sagt Vorstand Fredi Bobic dazu

Frankfurt am Main - Als "durchaus brisant" hat Sportvorstand Fredi Bobic (49) die Auswirkungen der Corona-Krise für Eintracht Frankfurt bezeichnet. 

Das Foto aus dem September 2019 zeigt Fredi Bobic (49), den Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Das Foto aus dem September 2019 zeigt Fredi Bobic (49), den Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.  © Tom Weller/dpa

"Auch wir müssen schauen, dass wir überleben", sagte Bobic am Sonntag in einem Interview auf der Homepage des hessischen Fußball-Bundesligisten.

"Wichtig ist, dass wir gut durch diese Pandemie kommen und danach auch noch handlungsfähig sind. Dafür geben wir alles. Trotzdem tut es weh zu sehen, wie vieles, was wir in den vergangenen vier Jahren aufgebaut haben, dadurch ein Stück weit verloren geht."

Um die wirtschaftlichen Folgen für den Verein ein wenig abzufedern, verzichtet die Mannschaft weiter auf ein Teil ihres Gehalts.

Bei der angestrebten Rückkehr zu der vor der Krise erarbeiteten Stabilität setzt Bobic zudem darauf, dass es zeitnah wieder Ticketeinnahmen gibt.

"Wir hoffen momentan, dass wir gut durch den November kommen und vielleicht im Dezember wieder ein paar Fans im Stadion begrüßen dürfen, die uns dann wieder mittragen", sagte der 49-Jährige.

Bobic bezeichnet Eintracht-Fans als möglichen "X-Faktor" für die Zukunft

Auch aus sportlicher Sicht seien die Zuschauer wichtig für die Frankfurter, die derzeit mit zehn Punkten den elften Tabellenplatz belegen.

"Wir sind ein Verein, der extrem stark mit seinen Fans verbunden ist", betonte Bobic. Diese seien "vielleicht genau der X-Faktor, der uns positiv in die Zukunft schauen lässt und uns wieder auf die Siegerstraße bringt."

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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