Wechselgerüchte: Verliert Eintracht Frankfurt Kapitän David Abraham?

Frankfurt am Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht offenbar in absehbarer Zeit ein Kapitänswechsel bevor.

Die Aufnahme vom 12. März 2020 zeigt Frankfurts Spielführer David Abraham.
Die Aufnahme vom 12. März 2020 zeigt Frankfurts Spielführer David Abraham.  © Arne Dedert/dpa

Der derzeitige Spielführer David Abraham steht nach mehreren Medienberichten vom Montag vor einem Wechsel in seine Heimat Argentinien, wo er künftig wieder für Independiente spielen könnte.

Frankfurts Trainer Adi Hütter (50) wollte einen Wechsel für diesen Sommer noch nicht bestätigen.

"Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen. Bei David Abraham wird es so sein, dass die Zeit kommt, dass er zurück nach Argentinien geht. Wann das ist, das steht noch in den Sternen", sagte der Österreicher bei einer Pressekonferenz am Montag in Frankfurt.

Der in Argentinien geborene Verteidiger spielt seit 2007 in Europa und war vor seinem Engagement in Frankfurt auch für die TSG 1899 Hoffenheim und den FC Basel aktiv.

Independiente ist Abrahams früherer Verein, bei dem Club aus einem Vorort von Buenos Aires spielte er von 2003 bis 2007.

Bei den Hessen besitzt der 33-Jährige noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

Eintracht-Trainer Hütter zur Corona-Krise: Alle bereit für Verzicht

Frankfurts Chef-Trainer Adi Hütter mit skeptischem Blick (Archivbild).
Frankfurts Chef-Trainer Adi Hütter mit skeptischem Blick (Archivbild).  © Rolf Vennenbernd/dpa

Ferner äußerste sich der Coach von Eintracht Frankfurt zur Corona-Krise. Wie er darlegt, würde er auch einen Gehaltsverzicht in Kauf nehmen.

"Das ganz große Thema ist Solidarität. Deswegen bin ich auch ein Befürworter des Verzichts", sagte der Österreicher bei der Pressekonferenz am Montag, die ohne Publikum in Frankfurt stattfand.

Weil sich der hessische Fußball-Bundesligist zuletzt zwei Wochen in Quarantäne befand, gab es bisher aber noch keine konkreten Gespräche über so eine Option."

Unser Vorstand wird sich sicher Gedanken machen, wie wir Eintracht Frankfurt so bestücken können, dass wir Mitarbeiter mit unserem Verzicht erhalten können. Da ist jeder Profi von uns", fügte der 50 Jahre alte Adi Hütter an. Er glaube, "dass wir alle bereit sind".

Bei vielen Bundesligisten ist ein Gehaltsverzicht von Profis schon beschlossene Sache.

Die Spiele in der Bundesliga sind wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit bis zum 30. April ausgesetzt.

Nach dem derzeitigen Plan der Deutschen Fußball Liga (DFL) könnte es womöglich ab Mai mit Geisterspielen weitergehen.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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