Eintracht träumt vom Pokal-Finale: "Wer nach Berlin will, muss jeden schlagen"

Frankfurt am Main - Mit einem klaren 2:0 hat Eintracht Frankfurt den SV Werder Bremen im Viertelfinale des DFB-Pokals besiegt (TAG24 berichtete). Nun richten Trainer Adi Hütter und seine Spieler den Blick nach vorne.

Die Vorfreude auf das Halbfinale ist groß. 
Die Vorfreude auf das Halbfinale ist groß.  © Arne Dedert/dpa

Die Frankfurter Adler stehen im Halbfinale des DFB-Pokals, ein großer Erfolg für den Bundesligisten vom Main. Entsprechend euphorisch ist die Mannschaft.

"Wahnsinn, dass wir zum dritten Mal in vier Jahren das Halbfinale erreicht haben", meinte etwa Frankfurts Abwehrspieler Timothy Chandler (29) nach dem Sieg gegen den SV Werder Bremen.

"Wir haben uns das Halbfinale hart erarbeitet und am Ende verdient gewonnen", konstatierte der Torwart von Eintracht Frankfurt. Kevin Trapp (29) zeigte sich natürlich besonders erfreut darüber, dass er durch seine Reaktionen zu dem guten Ergebnis beitragen konnte : "Ich stehe dafür im Tor, ab und zu einen zu halten. Ein zu Null ist immer super."

Zugleich richten die Frankfurter Spieler ihre Blicke auch in die Zukunft. Einige denken dabei schon an das Finale im DFB-Pokal: "Wir wollen natürlich nach Berlin", gab Mittelfeldspieler Djibril Sow (23) zu. 

Doch davor muss zunächst das Halbfinale erfolgreich bestritten werden.

Kevin Trapp: "Wir sind in K.-o.-Spielen schwer zu schlagen"

Spieler von Eintracht Frankfurt jubeln nach dem Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals.
Spieler von Eintracht Frankfurt jubeln nach dem Sieg im Viertelfinale des DFB-Pokals.  © Uwe Anspach/dpa

"Wer nach Berlin will, muss jeden schlagen", sagte Timothy Chandler im Siegestaumel. Offenbar traut er seiner Mannschaft auch einen Sieg im Halbfinale zu.

"Wir sind in K.-o.-Spielen schwer zu schlagen und darin mittlerweile sehr erfahren", ergänzte Kevin Trapp.

Der Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, Adi Hütter (50), war in jedem Fall mit dem Spielverlauf am Mittwochabend sehr zufrieden. "Am Wichtigsten ist das Weiterkommen und das haben wir geschafft", gab der Fußballlehrer zu Protokoll.

Einen Makel hat der Sieg gegen Bremen für die Frankfurter jedoch: "Dass uns Filip Kostic im Halbfinale fehlt, ist natürlich bitter für uns, denn er ist ein Schlüsselspieler", räumte Hütter ein. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hatte kurz vor Schluss die rote Karte wegen eines Fouls gegen Bremens Ömer Toprak (30) gesehen.

"Filip ist sicher nicht der Spieler, der absichtliche Fouls spielt", nahm Adi Hütter seinen Spieler in Schutz. Zugleich wünschte der Trainer Ömer Toprak gute Genesung – der 30-Jährige musste am Mittwochabend verletzt vom Platz getragen werden.

Die nächste Herausforderung für Eintracht Frankfurt steht am kommenden Samstag an (15.30 Uhr). Die Frankfurter Adler treten in der Fußball-Bundesliga auswärts gegen Bayer Leverkusen an.

Die Leverkusener haben im Viertelfinale des DFB-Pokals übrigens ebenfalls gewonnen. Mit 3:1 siegten sie über Union Berlin.

Das Bundesliga-Spiel am Samstag erhält dadurch eine ganz eigene Bedeutung, treffen somit doch zwei DFB-Pokal-Halbfinalisten in der Bundesliga aufeinander.

Update, 12.40 Uhr: Filip Kostic von Eintracht Frankfurt hat sich bei Ömer Toprak für das Foul entschuldigt.

Der Abwehrspieler von Werder Bremen hat anders als zunächst befürchtet keinen Wadenbeinbruch erlitten.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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