Eintracht Frankfurt heiß auf den Club-Weltmeister: "Können auch Bayern schlagen"

Frankfurt am Main - Club-Weltmeister FC Bayern kann kommen. Kaum hatte Eintracht Frankfurt seine Erfolgsserie mit einem souveränen 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Köln am Sonntag ausgebaut, richteten sich die Blicke bereits auf den Kracher gegen die Münchner am nächsten Samstag.

Frankfurts Spieler jubeln über das Tor zum 2:0 durch Evan N'Dicka.
Frankfurts Spieler jubeln über das Tor zum 2:0 durch Evan N'Dicka.  © dpa/Thomas Frey

"Wir haben eine Woche Zeit, uns auf die beste Mannschaft der Welt vorzubereiten. Wir sind gut drauf, versuchen die Bayern zu fordern und zu gewinnen", sagte Erfolgstrainer Adi Hütter und Routinier Makoto Hasebe fügte hinzu: "Wir können auch die Bayern schlagen."

Die Zuversicht ist berechtigt, denn die Eintracht präsentiert sich seit Wochen in überragender Form. Seit zehn Spielen und als einziger Bundesligist im Jahr 2021 sind die Frankfurter noch unbesiegt.

Wo soll das noch hinführen? Womöglich erstmals in die europäische Königsklasse? Hütter bleibt diesbezüglich noch zurückhaltend. "Mit Bayern München Meister zu werden ist einfacher als mit der Eintracht die Champions League zu erreichen", hatte der Österreicher vor dem Spiel gesagt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass beides eintritt, ist gar nicht mal so gering. Mit 39 Punkten hat die Eintracht ihren Champions-League-Platz gefestigt. Eine derartige Ausbeute gab es zu diesem Zeitpunkt zuletzt 1992/93. In jener Saison waren die Hessen auch letztmals die ersten zehn Heimspiele unbesiegt geblieben.

Sieg gegen den 1. FC Köln war nie in Gefahr

André Silva freut sich über seinen 18. Saisontreffer.
André Silva freut sich über seinen 18. Saisontreffer.  © dpa/Thomas Frey

Gegen Favoritenschreck Köln war die Erfolgsserie zu keiner Zeit in Gefahr. Für den Sieg sorgten André Silva (57. Minute) und Evan N'Dicka (79.).

"Wir wussten, dass Chancen kommen. Die haben wir genutzt. Wir haben eine gute Entwicklung genommen. Wir spielen sehr gut. Auch unsere Mentalität hat sich sehr gut entwickelt", sagte Hasebe beim TV-Sender Sky.

Die Kölner, die zuvor schon bei den Champions-League-Teilnehmern Dortmund, Leipzig und Mönchengladbach sieben Punkte geholt hatten, gingen indes diesmal leer aus. Mit 21 Punkten steckt der FC weiter im Abstiegskampf.

"Es war eine verdiente Niederlage, aber auch unnötig. Wir bekommen zwei Tore, die man vermeiden konnte. Wir haben insgesamt zu wenig Bälle festgemacht und für Entlastung gesorgt. Frankfurt ist ein körperlich hartes Team. Da muss man gewappnet sein, das waren wir nicht", sagte FC-Manager Horst Heldt.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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