Eintracht Frankfurt in der Bundesliga-Vorschau: Ohne Europa, ohne Neue - kann das gut gehen?

Fans können es kaum erwarten! Am kommenden Wochenende startet die Bundesliga in die neue Saison. In der TAG24-Analyse werden alle 18 Klubs genau unter die Lupe genommen.

Frankfurt am Main - Ob das gut geht? Eintracht Frankfurt hat in der vergangenen Saison einige eklatante Schwachstellen gehabt. Ohne adäquate Neuzugänge und ohne Europapokal ist die neue Bundesliga-Saison für die Hessen somit nicht nur ein Wagnis, sondern droht zu einer mehr als drögen und langweiligen Geschichte zu werden, in der man in der Bedeutungslosigkeit des Tabellen-Mittelfeldes versinken könnte!

André Silva und Ragnar Ache sind die Top-Transfers von Eintracht Frankfurt

Auf dem Transfermarkt hält sich die SGE bislang enorm zurück. Dennoch gelang es Sportvorstand Fredi Bobic (48) kurz vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen TSV 1860 München, den bisher vom AC Mailand lediglich ausgeliehenen Stürmer André Silva (24) fest zu verpflichten (TAG24 berichtete). 

Bereits ein Jahr vor Ende der zweijährigen Leihe hatte der 35-fache portugiesische Nationalspieler die Verantwortlichen dermaßen überzeugt, dass ein Wechsel für die Ablösesumme von rund neun Millionen Euro zum Haupt-Transferziel der Hessen wurde. 

Den wohl vielversprechendsten und somit - Stand jetzt - zweiten Top-Transfer machten die Hessen mit Ragnar Ache (22) bereits im Januar fix. Der deutsche U21-Nationalspieler ist gebürtiger Frankfurter und kam vom niederländischen Vertreter Sparta Rotterdam in seine Heimat zurück. Da die Eintracht ihn nicht - wie beispielsweise Dejan Joveljic (21) - direkt weiter verlieh und ihn mit einem langfristigen Vertrag (bis zum 30. Juni 2025) ausstattete, ist davon auszugehen, dass Coach Hütter durchaus mit dem Jung-Talent plant. 

Jedoch muss angemerkt sein, dass den "Adlerträgern" vor allem im Sturm die nötige Breite fehlt. Somit kann ebenfalls damit argumentiert werden, dass Ache lediglich (noch) als Lückenfüller und Gelegenheits-Stürmer Nummer vier neben Silva, Bas Dost (31) und Goncalo Paciencia (26) auflaufen wird.

Dennoch bringt er alles mit, was zumindest seinen Sturm-Kollegen Paciencia und Dost in Teilen abgeht: Wucht, Schnelligkeit und die - vor allem auch altersbedingte - Möglichkeit sich überexponentiell zu verbessern. 

Im stetigen Wechsel mit den deutlich erfahreneren Offensiv-Partnern könnte Ache neben Fixpunkt Silva durchaus für die ein oder andere Überraschung sorgen, auch wenn es verwegen, wenn nicht sogar fatal wäre, zu viel Druck auf seine jungen Schultern abzuladen.

Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache (l.) verfügt über viel Potenzial.
Eintracht-Neuzugang Ragnar Ache (l.) verfügt über viel Potenzial.  © Imago Images / Jan Huebner

Steven Zuber ist der einzige weitere echte Neuzugang von Eintracht Frankfurt

Neben Ache kann die Eintracht lediglich einen weiteren, echten Neuzugang verbuchen. Im Tausch mit Fan-Liebling Mijat Gacinovic (25) kam Steven Zuber von der TSG 1899 Hoffenheim an den Main und soll einen adäquaten Ersatz für Dauerläufer Filip Kostic (27) darstellen. 

Der 28-jährige Schweizer startete seine Karriere bei den Grasshoppers aus Zürich und landete über die Zwischenstation ZSKA Moskau in Sinsheim. Zwischenzeitlich verbrachte er von Januar bis Juni 2019 eine halbe Saison auf Leihbasis beim VfB Stuttgart.

Des Weiteren konnten die Hessen lediglich Leih-Rückkehrer in den eigenen Reihen zurück begrüßen. Am meisten verspricht man sich dabei von Aymen Barkok (22) und dem Brasilianer Tuta (20). Sollte der gebürtige Frankfurter Barkok verletzungsfrei bleiben, dürfte ihm der ein oder andere Startelf-Einsatz winken, um dem Mittelfeld der Eintracht mehr Variabilität zu verleihen. 

Tuta wird hingegen - ähnlich wie Evan N'dicka (21) bei seiner Verpflichtung im Sommer 2018 - als Perspektivspieler mit sporadischen Einsatzzeiten einzuordnen sein.

Aymen Barkok könnte nach seiner Leihe bei Fortuna Düsseldorf als Rückkehrer frischen Wind ins Mittelfeld der Eintracht bringen.
Aymen Barkok könnte nach seiner Leihe bei Fortuna Düsseldorf als Rückkehrer frischen Wind ins Mittelfeld der Eintracht bringen.  © DPA/Tim Rehbein

Mijat Gacinovic verließ die Eintracht nach fünf Jahren

Alte Liebe rostet doch? Zumindest ist dies bei Mijat Gacinovic (25) und der Eintracht der Fall. Nach fünf Jahren, 160 Pflichtspielen, elf Treffern und 24 Torvorlagen kehrte der 25-jährige Serbe dem Stadtwald den Rücken und wechselte im Tausch mit Zuber nach Hoffenheim. 

Zwar gelang Gacinovic niemals der von vielen Fans und Verantwortlichen langersehnte Durchbruch, dennoch schätzte man ihn in Frankfurt für seine Vereinstreue, sein positives Auftreten und vor allem für dieses eine Tor am 19. Mai 2018 - das entscheidende 3:1 im DFB-Pokal-Finale gegen den vermeintlich übermächtigen FC Bayern München. Mit seinem Solo-Lauf über gefühlt 500 Meter in Richtung des leeren Bayern-Tores machte sich Gacinovic zum absoluten Fan-Liebling.

Dennoch hatte man in Frankfurt oftmals den Eindruck, dass beim Serben der Passknopf auf dem imaginären Controller defekt sei oder der Druck in der ein oder anderen Situation einfach zu viel für ihn war. 

Für die Hessen spricht beim Thema Transfer-Abgänge aber vor allem, dass es (Stand jetzt) eben keine weiteren gegeben hat. Trotz heftiger Gerüchte um Abgänge der Top-Player wie Kevin Trapp (30), Kostic oder Martin Hinteregger (28), konnte man die immens wichtigen Eckpfeiler des Teams von einem Verbleib überzeugen.

Lediglich Mittelfeldmann Lucas Torró (26) wechselte für zwei Millionen Euro zurück nach Spanien, zu CA Osasuna. Darüber hinaus wurden die Talente Joveljic (Wolfsberger AC/Österreich) und Rodrigo Zalazar (21; FC St. Pauli) erneut verliehen.

Der richtige Durchbruch gelang ihm nie: Nach fünf Jahren sagte Mijat Gacinovic der Eintracht "Goodbye".
Der richtige Durchbruch gelang ihm nie: Nach fünf Jahren sagte Mijat Gacinovic der Eintracht "Goodbye".  © dpa/Uwe Anspach

So tickt Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter:

Adi Hütter (50), der seit der Saison 2018/19 auf der Bank der Eintracht sitzt, präsentierte sich in vielen Belangen als eine Art Gegenentwurf zu seinem Vorgänger Niko Kovac (48). Er, der in der Saison 2017/18 dafür gesorgt hatte, dass sich der BSC Young Boys in der Schweizer Super League zum Meister krönen konnte, kündigte unter anderem an, dass es ihm nicht darum gehe der "Freund der Spieler" zu werden. Eine deutlich andere Herangehensweise als die des zu diesem Zeitpunkt nach München abgewanderten Kovac.

Doch Hütters Spielidee überzeugte, auch wenn man ihn als Mensch hin und wieder nicht wirklich fassen konnte und es schwierig war, ihm eine Aussage abseits der monotonen und standardisierten Trainer-Aussagen zu entlocken. "Seine" Eintracht ließ dem jeweiligen Gegner auf dem Platz meist kaum Luft zum Atmen und schaffte es tatsächlich die Vorsaison trotz des Pokalsieges ein Stück weit in den Schatten zu stellen.

Denn auch den taktischen Finessen des österreichischen Fußballlehrers war es zu verdanken, dass es die Frankfurter bis ins Halbfinale der Europa League schafften und dort nur denkbar knapp am großen FC Chelsea im Elfmeterschießen scheiterten.  Doch dann folgte der Einbruch. Wohl auch, weil die sogenannte Büffelherde, bestehend aus den drei Erfolgsgaranten Luka Jovic (21/Real Madrid), Sébastien Haller (26/West Ham United) und Ante Rebic (26/AC Mailand) das Weite suchte. 

Die Folge: Eine recht glanzlose Saison, in der man "nur" das Achtelfinale der Europa League erreichte und gegen den FC Basel ausschied. In der Liga wurde man Neunter und konnte lediglich mit dem Erreichen des Halbfinales im DFB-Pokal, das denkbar knapp mit 1:2 (0:1) gegen die Bayern verloren wurde, die Saison-Bilanz ein wenig aufhübschen.

Ein Vorwurf, den man Hütter hierbei durchaus machen kann, ist das stur anmutende Beharren auf seinem Spielsystem. Vom zuvor erfolgreichen 3-5-2 wollte der Übungsleiter der "Adlerträger" lange Zeit nicht abweichen, probierte sich erst nach viel Druck von außen an einem 4-4-2. Fairerweise muss jedoch erwähnt werden, dass auch dieses System nicht lange von Erfolg gekrönt war und eine Rückkehr zum ursprünglichen System unausweichlich wurde.

Nach Querelen um seine Vertragsverlängerung unterschrieb der ambitionierte Österreicher Anfang September letztlich doch noch ein neues Arbeitspapier, das bis zum Juni 2023 Gültigkeit besitzt. 

Fest steht, dass Hütter, im Gegensatz zum DFB-Pokal-Spiel in München, deutlich mehr aus seinen Schützlingen herauskitzeln muss. Ansonsten steht ein erfolgreicher Bundesliga-Auftakt gegen Arminia Bielefeld am Samstag (19. September/15.30 Uhr) auf der Kippe.

Adi Hütter (50) startet in seine dritte Saison als Trainer der Eintracht.
Adi Hütter (50) startet in seine dritte Saison als Trainer der Eintracht.  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Vorbereitung und Form von Eintracht Frankfurt

Auch die Erstrunden-Partie im DFB-Pokal hat die altbekannten Schwächen der SGE ein weiteres Mal offenbart: Zu wenig Tempo, zu wenig Druck, mangelnde Konzentration und eine rechte Außenbahn, über die kaum brauchbare Aktionen nach vorne entstehen, prägten das Spiel bei 1860 München (TAG24 berichtete).

Dass dies aber auch der Intensität und vor allem der Qualität der jeweiligen Vorbereitungsgegner geschuldet sein kann, darf ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Immerhin testete die SGE gegen die beiden niederländischen Top-Klubs PSV Eindhoven und Ajax Amsterdam. 

Während man gegen den Tabellen-Vierten der vergangenen Eredivisie-Saison mit 2:1 (0:0) triumphieren konnte, verlor man gegen den niederländischen Rekordmeister nur knapp mit 1:2 (0:1) und hatte durchaus Gelegenheiten zum Ausgleich zu kommen.

Wie eingangs erwähnt krankt die Eintracht noch immer an den Problemen der Vorsaison, die aufgrund der nicht mehr vorhandenen Dreifach-Belastung und daraus resultierender erhöhter Regenerationszeit etwas weniger ins Gewicht fallen könnten. 

Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Bielefeld ist noch viel Luft nach oben. Für alle, die es mit der Eintracht halten, kann nur zu hoffen sein, dass man sich das Beste für die kommenden Wochen aufgespart hat.

Bleibt André Silva auch in dieser Saison der einzige dauerhaft verlässliche Stürmer in den Reihen der Eintracht?
Bleibt André Silva auch in dieser Saison der einzige dauerhaft verlässliche Stürmer in den Reihen der Eintracht?  © dpa/Uwe Anspach

Das Saisonziel von Eintracht Frankfurt

Vorweg: Vonseiten der Frankfurter Eintracht gab es vor Beginn der Saison kein offizielles Statement im Bezug auf ein konkretes Saisonziel.

Doch kann zum aktuellen Zeitpunkt lediglich die Bestätigung des Tabellenplatzes der Vorsaison und das Verhindern des Abstiegskampfes zu den Prioritäten der Vereinsführung zählen. 

Auch in dieser Spielzeit werden Adi Hütter und seine Eintracht wohl nichts mit dem Kampf um die Europapokal-Plätze zu tun haben.
Auch in dieser Spielzeit werden Adi Hütter und seine Eintracht wohl nichts mit dem Kampf um die Europapokal-Plätze zu tun haben.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

TAG24-Prognose zu Eintracht Frankfurt

Da die "Adlerträger" in Sachen Transfers bislang nur wenig unternommen haben, dürfte sich Hütter wohl auf viele "alte Gesichter" aus der Vorsaison berufen, wenn es um seine absolute Stammelf geht. Dennoch sollte er einige Personalien nicht dermaßen unter den Tisch fallen lassen, wie es zu Teilen in der vergangenen Spielzeit der Fall war.

Torhüter:

Im Kasten der Hessen gibt es wohl die wenigsten bis gar keine Diskussionen: Kevin Trapp ist die unangefochtene Nummer eins und zugleich ein absoluter Leader auf dem Platz. Mit Frederik Rönnow (28) hat Hütter eine überaus starke Nummer zwei in der Hinterhand, die bei Trapps längerer Ausfallzeit nach Schulterverletzung Ende September 2019, zeigte, was sie kann. 

Fraglich ist jedoch, ob ein Keeper wie Rönnow, der seinen Platz in der dänischen Nationalmannschaft aufgrund mangelnder Einsätze gefährdet sieht, sich dauerhaft mit einer Position als zweiter Torwart zufriedengeben wird oder letztlich doch lieber das Weite sucht.   

Abwehr:

Im Defensivverbund wird es bei der Eintracht schon etwas spannender. Dennoch sind auch hier die Rollen recht klar verteilt. In einem von Hütter bevorzugten 5-3-2-System werden Hinteregger, N'dicka und Kapitän David Abraham (34) die Stamm-Innenverteidiger sein, wie es auch schon im DFB-Pokal in München der Fall war.

Während der Österreicher Hinteregger und der junge Franzose N'dicka wohl das Gros der Partien absolvieren werden, könnte der in die Jahre gekommene Capitano hin und wieder von Makoto Hasebe (36) oder Stefan Ilsanker (31) ersetzt werden. Tuta wird aufgrund mangelnder Erfahrung nur sporadisch auf Einsatzminuten kommen. 

Auf der linken Außenbahn führt kein Weg an Kostic vorbei. Besorgniserregend bleibt jedoch die Tatsache, dass mit Zuber nur ein halbgarer Ersatz verpflichtet wurde, der die entstehende Lücke bei einer Abwesenheit des Turbo-Serben nur spärlich füllen kann.

Auf der rechten Seite hat die Eintracht zwar einige Optionen, dennoch gilt diese Position mit als die größte Baustelle. Danny da Costa (27) sollte, nachdem er in der vergangenen Spielzeit nahezu ausgebootet wurde, wieder zum Stammspieler werden. Sein Back-up stellen Almamy Touré (24) und Timothy Chandler (30) dar.

Leih-Rückkehrer wie Jetro Willems (26) und Simon Falette (28) warten wohl nur auf einen neuen Arbeitgeber.

David Abraham (r.) könnte die Eintracht bereits in der Winterpause verlassen.
David Abraham (r.) könnte die Eintracht bereits in der Winterpause verlassen.  © dpa/Lino Mirgeler

Mittelfeld:

Im Mittelfeld hat die Eintracht wohl die meisten Möglichkeiten - und die wenigsten anzubietenden Plätze. Dennoch werden der Rekordeinkauf der Vorsaison, Djibril Sow (23), und Fighter Sebastian Rode (29) auf der "Acht" und der "Sechs" den Stamm bilden. Sow, der ohnehin noch einiges an Luft nach oben hat, könnte zu einem der Frankfurter Durchstarter avancieren.

Ilsanker und Dominik Kohr (26), die beide in der Vorsaison zur Eintracht-Familie hinzugestoßen sind, dürften es sich in der zweiten Reihe bequem machen, dabei aber dennoch nicht allzu sehr auf Spielzeit verzichten müssen. Besonders der aus Leverkusen geholte Kohr steigerte sich in der Schlussphase der Saison 2019/20 deutlich und könnte neben Sow eine weitere Überraschung darstellen.

Im offensiveren Bereich des Zentrums wird es für Hütter schon wieder enger. Außer Senkrecht-Starter Daichi Kamada (24) kann der Übungsleiter nur noch auf den verletzungsanfälligen Leih-Rückkehrer und "Frankfurter Bub" Aymen Barkok zurückgreifen. 

Hier ist zu vermuten - für den Fall das beide gesund bleiben - eine 80/20-Verteilung der vorhandenen Spiele zugunsten des Japaners, der schlichtweg besser in die vorhandenen Spielmechanismen eingebunden ist.

Überzeugten im DFB-Pokal gegen 1860 München nur kurzzeitig als Sturm-Duo der Eintracht: André Silva und Bas Dost.
Überzeugten im DFB-Pokal gegen 1860 München nur kurzzeitig als Sturm-Duo der Eintracht: André Silva und Bas Dost.  © dpa/Lino Mirgeler

Sturm:

Im Angriff ist es wohl am schlechtesten um die Eintracht bestellt. Neben Silva, der ohne jeden Zweifel Stürmer Nummer eins ist und bleiben wird, könnte wohl jeder seiner drei Angreifer-Kollegen neben ihm auflaufen. Während Ache aufgrund seiner Verbundenheit zur Stadt und seines jungen Alters zum neuen Hoffnungsträger werden könnte, scheint Portugal-Partner Paciencia als dauerhafter Nebenmann von Silva am besten geeignet. 

Für Dost könnte die Spielzeit 2020/21 hingegen eine sehr frustrierende werden, wenn nicht ein extremer Leistungsschub des Niederländers erfolgt. Zu behäbig und antriebslos wirkt der schlaksige Angreifer in der Regel. 

TAG24-Stammformation für Eintracht Frankfurt (5-3-2-System):

Trapp - Hinteregger, N'dicka, Abraham, da Costa, Kostic - Rode, Sow, Kamada - Silva, Paciencia

TAG24-Saisonfazit für Eintracht Frankfurt: 

Auch wenn diese mögliche Stammelf durchaus solide anmutet und eine gewisse Qualität aufweist, fehlt es der Eintracht auch in dieser Saison an entscheidenden Stellen an wahren Unterschiedsspielern. Hinzu kommt, dass neben Kostic und Silva kein Spieler über die nötigen Fähigkeiten verfügt, dem Spiel Tempo und Unberechenbarkeit zu verleihen, um die jeweiligen Gegner so aus der Reserve zu locken.

Sollte ein Gros der Spieler nicht deutlich über sich hinaus wachsen, droht der Eintracht eine Saison, in der ein zweistelliger Tabellenplatz nicht zu vermeiden ist.

Titelfoto: Montage: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa, DPA/Uwe Anspach

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