"Voll dabei im Kampf um die internationalen Plätze": Eintracht Frankfurt nach 2:2 kämpferisch

Frankfurt am Main - Nach einem intensiven Duell ist die Erfolgsserie von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg vorerst gestoppt worden.

Eintracht Frankfurts Torschütze zum 1:0 Amin Younes (r.) im Zweikampf mit Philipp Lienhart vom SC Freiburg.
Eintracht Frankfurts Torschütze zum 1:0 Amin Younes (r.) im Zweikampf mit Philipp Lienhart vom SC Freiburg.  © dpa/Philipp von Ditfurth

Mit vier Siegen in Folge im Gepäck kamen die Hessen am Mittwochabend nicht über ein 2:2 (1:1) beim SC Freiburg hinaus.

Amin Younes hatte den Gästen mit seinem Tor in der sechsten Minute einen Traumstart beschert, Freiburgs Roland Sallai (32.) aber noch vor der Pause ausgeglichen.

Im zweiten Durchgang drehte der eingewechselte Nils Petersen (63.) die Partie zunächst zugunsten des Sport-Clubs, ehe Keven Schlotterbeck per Eigentor (75.) unfreiwillig noch für ein Remis sorgte.

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In der Tabelle bleibt die Eintracht in Schlagdistanz zu den Euroapokalplätzen, Freiburg beendet die Hinrunde direkt dahinter auf Rang neun.

Torschütze Younes war trotz der vergebenen Chancen zum möglichen 2:0 vor der Pause zufrieden mit dem Remis.

"Ich finde es super, wir haben am Ende noch alles rausgehauen und auf das 3:2 gedrückt", sagte er, und Kollege Djibril Sow sah das ähnlich: "Wir haben uns als Mannschaft zu viele Ballverluste geleistet. Vielleicht hätten wir sonst drei Punkte mitnehmen können."

"Haben uns weiterentwickelt": Adi Hütter zieht positive Hinrundenbilanz

Zufrieden mit der Hinrunde, dennoch hätte Cheftrainer Adi Hütter gerne den ein oder anderen Sieg mehr eingefahren.
Zufrieden mit der Hinrunde, dennoch hätte Cheftrainer Adi Hütter gerne den ein oder anderen Sieg mehr eingefahren.  © dpa/Uwe Anspach

"Wir haben speziell am Anfang verpasst, vielleicht das zweite Tor nachzulegen. Danach hat Freiburg mit viel Wucht und Dynamik das Spiel gedreht. Ich bin nach dem Treffer zum 2:2 trotzdem zufrieden", befand SGE-Coach Adi Hütter nach dem Spiel und zog auch gleich eine Hinrundenbilanz.

"27 Punkte sind genauso viele wie zu diesem Zeitpunkt in meiner ersten Saison. Anstelle der vielen Unentschieden hätte ich für den einen oder anderen Sieg mehr auch mehr Niederlagen in Kauf genommen, weil dadurch am Ende mehr Punkte stehen würden", so Hütter. "Davon losgelöst haben wir uns spielerisch weiterentwickelt."

In der derzeitigen Verfassung ist eine Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb sehr gut möglich.

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"27 Punkte nach der Hinrunde sind Frankfurt noch nicht oft gelungen, das ist absolut gut. Wir sind voll dabei im Kampf um die internationalen Plätze", sagte Abwehrchef Martin Hinteregger, der nach der Auswechslung von Makoto Hasebe die Kapitänsbinde übernommen hatte.

Auch vom Gegner gab es Lob. "Eintracht Frankfurt hat eine gute Mannschaft. Das ist fußballerisch im Moment mit das Beste in der Liga", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich.

Am Samstag (15.30 Uhr) erwartet die Adlerträger eine lösbare aber dennoch nicht zu unterschätzende Aufgabe. Da müssen die Hessen bei Aufsteiger Arminia Bielefeld antreten, der mit 17 Punkten und Rang 15 eine durchaus respektable Hinrunde absolviert hat.

Titelfoto: dpa/Philipp von Ditfurth

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