Eintracht-Profi Erik Durm: So geht Training in der Corona-Krise

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Ex-Weltmeister Erik Durm hat das Training in Kleinstgruppen als sehr anspruchsvoll beschrieben.

Nach der Quarantäne steht zurzeit für Erik Durm und seine Kollegen Training in Zweiergruppen auf dem Programm (Archivbild)
Nach der Quarantäne steht zurzeit für Erik Durm und seine Kollegen Training in Zweiergruppen auf dem Programm (Archivbild)  © dpa/Uwe Anspach

"Die Handhabe ist für uns alle Neuland und sehr komplex für ein Team, das es gewohnt ist, für gewöhnlich zusammen zu trainieren", sagte der 27 Jahre alte Abwehrspieler in einer Mitteilung des Fußball-Bundesligisten vom Sonntag.

Die Eintracht war am Freitag nach zweiwöchiger Quarantäne in der Corona-Krise in den Übungsbetrieb zurückgekehrt - in Zweiergruppen (TAG24 berichtete).

Durm trainiert mit Sebastian Rode. "Generell machen wir uns normal warm, natürlich immer mit Sicherheits-Abstand zur anderen Person. Danach arbeiten wir meistens mit dem Ball: Passen, Flanken, Torschüsse. Auch Parcours gehören dazu, um wieder die kleinen, schnellen Bewegungen reinzubekommen", erklärte der siebenfache Nationalspieler und Ex-Dortmunder.

"Die Dauer kann sich unterscheiden: Mal 45 Minuten Fußballtennis, mal eine Stunde und 15 Minuten oder eine Stunde und 30 Minuten intensive Übungen mit Läufen danach."

Alles fände auf vier Plätzen und in gestaffelten zeitlichen Abständen unter der Anleitung von Chef-, Co- oder Athletiktrainer statt. Alle Profis hätten zuvor zu Hause extrem viel gemacht.

Erik Durm: "Bin vor Anstrengung fast vom Rad gekippt"

"Ich weiß nicht, wie oft ich vor Anstrengung fast vom Rad gekippt bin", sagte Durm. Man versuche, alle Inhalte in eine Einheit zu packen, um uns dennoch so wenig wie möglich über den Weg zu laufen.

Jeder habe gemäß den WHO-Richtlinien Desinfektionsmittel und Mundschutz erhalten. "Wir versuchen alles, um uns gegenseitig zu schützen und sehen uns wenn überhaupt aus der Ferne."

Bei der Eintracht waren zwei Spieler und zwei Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden (TAG24 berichtete).

Der Pokal-Halbfinalist hatte daher alle Spieler, Trainer, Funktionäre und Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt.

Titelfoto: dpa/Uwe Anspach

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