Darum ist Eintracht-Profi Sebastian Rode genervt in der Quarantäne

Frankfurt am Main - Fußballprofi Sebastian Rode macht die 14-tägige Quarantäne bei Eintracht Frankfurt ziemlich zu schaffen. 

Bestes Wetter, aber Sebastian Rode kann es gerade nicht genießen (Archivbild).
Bestes Wetter, aber Sebastian Rode kann es gerade nicht genießen (Archivbild).  © DPA/Arne Dedert

"Ich habe in meiner Wohnung in Frankfurt keinen Balkon. Da wird es nach sieben Tagen schon nervig, die Sonne nur von innen zu sehen. Bei dem schönen Wetter wäre ich gerne spazieren gegangen", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler am Mittwoch dem Sender Hit Radio FFH.

Der Bundesligist hatte am 19. März bekannt gegeben, dass die Mannschaft für zwei Wochen in Quarantäne muss.

Zwei Spieler und zwei Betreuer waren positiv auf das Coronavirus getestet worden (TAG24 berichtete).

Die Profis hatten einen Heim-Trainer nach Hause geliefert bekommen.

"Theoretisch könnte ich morgen spielen. Wir haben ein hartes Programm bekommen - fast mehr, als wenn wir normal trainiert hätten", sagte Rode.

"Ich bin es aus Reha-Phasen in meiner Karriere schon gewohnt, alleine zu trainieren", hatte der 29-jährige bereits vor zwei Wochen in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Das war aber meistens in entsprechenden Einrichtungen. Heimtraining ist etwas Neues."

Sebastian Rode würde auch "Geisterspiele" akzeptieren

Um den Bundesliga-Spielbetrieb nicht noch länger auszusetzen, würde er auch "Geisterspiele" akzeptieren.

"Wenn es sein muss, müssen wir in den sauren Apfel beißen und die Runde ohne Zuschauer zu Ende spielen", sagte Rode. "Es gibt ja die Diskussion, die Saison ohne Zuschauer fortzuführen, auch aus finanziellen Gründen. An der Bundesliga hängen viele Jobs."

Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Liga ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie mindestens bis zum 30. April ausgesetzt.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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