Nach Glasners Brandrede: Eintracht Frankfurt spielt gegen Piräus auch gegen die Krise

Frankfurt am Main - Der Start in die Fußballsaison mit dem neuen Trainer Oliver Glasner (47) ist für Eintracht Frankfurt bisher enttäuschend verlaufen.

Nachdenkliche Gesichter: Djibril Sow (24, l.) und Oliver Glasner (47) kommen zur Pressekonferenz vor dem Spiel in der Europa League gegen Olympiakos Piräus.
Nachdenkliche Gesichter: Djibril Sow (24, l.) und Oliver Glasner (47) kommen zur Pressekonferenz vor dem Spiel in der Europa League gegen Olympiakos Piräus.  © DPA/Arne Dedert

Nur ein Sieg in der Bundesliga in acht Spielen steht zu Buche. In der Europa League gegen Olympiakos Piräus wäre ein Erfolg besonders viel wert.

Deshalb ist für die Eintracht das Gruppenspiel an diesem Donnerstagabend (21 Uhr/RTL live) gegen Piräus auch ein Spiel gegen das zunehmende Krisengerede.

"Wichtig ist, nicht alles über Bord zu werfen, nicht alles infrage zu stellen, sondern die kleinen Rädchen nachzujustieren im Offensivbereich und in der Absicherung", sagte Cheftrainer Oliver Glasner.

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Der 47-jährige Österreicher hatte nach der 1:2-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen Hertha BSC eine Brandrede gehalten und gesagt, dass er sich einen "hinter die Binde" kippen wolle, um Lösungen für das Dilemma zu finden.

Für diesen unbedachten Ausbruch entschuldigte er sich am Mittwoch und versicherte: "Wir haben uns nüchtern damit beschäftigt, Lösungen zu finden."

SGE-Trainer Oliver Glasner: "Ich erwarte ein sehr schwieriges Spiel"

Möglicherweise wäre eine dieser Lösungen, auf Personalwechsel zu setzen. Für Timothy Chandler könnte Almamy Touré auf die rechte Seite rücken, die Offensivspieler Jesper Lindström und Sam Lammers müssen eventuell Daichi Kamada und Goncalo Paciencia weichen.

"Ich erwarte ein sehr schwieriges Spiel. Da müssen wir einen kühlen Kopf behalten", sagte Glasner. "Dann kann es ein Spiel auf Augenhöhe werden."

Mit einem Erfolg gegen den 46-maligen griechischen Meister würden die Hessen an die Tabellenspitze der Gruppe D rücken und dem Überwintern im Europacup ein gutes Stück näher kommen.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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