Eintracht träumt von der Champions League: Coach Hütter mit unerwarteter Reaktion

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt und die Champions League? Eine Paarung, die man im vergangenen Herbst noch für nahezu unmöglich gehalten hatte, rückt allmählich in immer greifbarere Nähe. Und auch der Trainer der Hessen ist mittlerweile nicht mehr länger gewillt auf die Euphoriebremse zu treten.

Eintracht Frankfurts Filip Kostic (28, l.) jubelt zusammen mit Teamkollege André SIlva (25) nach dem finalen 3:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim.
Eintracht Frankfurts Filip Kostic (28, l.) jubelt zusammen mit Teamkollege André SIlva (25) nach dem finalen 3:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim.  © dpa/Uwe Anspach

Adi Hütter (50) verließ den Platz der Sinsheimer ProZero Arena mit "viel Freude". Immerhin hatte seine Truppe gerade das neunte Spiel ohne Niederlage in Serie (sieben Siege, zwei Remis) hinter sich gebracht.

Das 3:1 bei der TSG 1899 Hoffenheim (TAG24 berichtete) war ein erneuter Beweis dafür, dass die SGE mittlerweile zu einer wahren Spitzentruppe herangereift ist.

Besonders viel Spaß dürfte dem österreichischen Fußballlehrer dabei die Tatsache machen, dass seine Mannschaft auch nach Rückschlägen, wie dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Ihlas Bebou kurz nach dem Beginn der zweiten Hälfte, wieder in die Spur zurückkehrte und letztlich die drei Punkte einfuhr.

Diese Zufriedenheit könnte es auch gewesen sein, die Hütter nach Abpfiff letztlich dazu animierte, folgenden Kommentar zu den aktuell in Frankfurt herrschenden Glücksgefühlen abzugeben: "Ich werde die Euphorie nicht bremsen", so der 50-jährige Coach, der schon kürzlich ohne wenn und aber konstatierte, dass sein Team mittlerweile eine Spitzenmannschaft sei.

Und diese musste die Eintracht auch in Sinsheim sein, um einen letztlich verdienten Sieg, wie ihn Toptorjäger André SIlva (25) betitelte, auch wirklich einzutüten.

Eintrach-Frankfurt-Trainer Adi Hütter will "die Euphorie nicht bremsen"

Trotz allem Verständnis für die momentane Freude über den anhaltenden Höhenflug seiner Schützlinge mahnte Hütter im Hinblick auf die nächste Partie gegen den 1. FC Köln dennoch zur Vorsicht: "Ich würde gerne auch mal gegen Köln gewinnen, nach zwei Remis und einer Niederlage. Wir müssen dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben."

Wenn sich seine Spieler diesem Grundsatz annehmen und auch am Sonntag (14. Februar/15.30 Uhr) siegreich aus dem Deutsche Bank Park marschieren, dann wird wohl auch der letzte Skeptiker in der Mainmetropole davon überzeugt sein, dass in dieser Saison noch ganz viel für die Adler möglich ist.

Vielleicht sogar auch ein Platz in der Champions League.

Titelfoto: dpa/Uwe Anspach

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