Trennung beschlossen: Amin Younes bei Eintracht Frankfurt vor Rausschmiss!

Frankfurt am Main - Das Tischtuch zwischen Mittelfeldspieler Amin Younes (28) und Eintracht Frankfurt ist endgültig zerschnitten!

Wegen seiner hohen Gehaltsforderungen sollen die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt gezögert haben, die Kaufoption für Amin Younes (28) zu ziehen.
Wegen seiner hohen Gehaltsforderungen sollen die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt gezögert haben, die Kaufoption für Amin Younes (28) zu ziehen.  © dpa/Sebastian Gollnow

Nachdem Trainer Oliver Glasner (47) Younes bereits nicht für den 24 Mann starken Kader für die Europa League nominiert hatte, kam es am Dienstag zu einem Treffen von Glasner, Sportvorstand Markus Krösche (40), Younes und seinen Beratern.

Am Mittwoch teilte die SGE dann mit, dass man die kommenden Tage dazu nutzen werde, "um eine einvernehmliche Lösung für die aktuelle Situation zu erzielen."

Im Klartext heißt das: Younes wird nicht mehr für die Hessen auflaufen und den Verein verlassen. Am Training nimmt der achtmalige deutsche Nationalspieler schon nicht mehr teil.

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Nun muss also eine Wechselmöglichkeit gefunden werden. Viel Auswahl gibt es da nicht, weil die Transferperiode in Deutschland und einigen anderen Ligen bereits vorbei ist.

Der Wirbelwind könnte also nur noch in ein Land gehen, in dem die Transferfrist noch nicht abgelaufen ist. Eine andere Option: Der bis zum 30. Juni 2022 laufende Vertrag des Leihspielers würde aufgelöst werden.

Dann müsste Younes zurück zum SSC Neapel in die Serie A kehren.

Eintracht Frankfurts Tweet zum Stand bei Amin Younes

Mit guten Leistungen schaffte es Amin Younes sogar zurück in die Nationalmannschaft

Zunächst hatte sich Amin Younes durch ansprechende Darbietungen bei Eintracht Frankfurt wieder in den Kreis der Nationalmannschaft gespielt. Zum Ende der Saison reichte es dann nur noch zu Kurzeinsätzen.
Zunächst hatte sich Amin Younes durch ansprechende Darbietungen bei Eintracht Frankfurt wieder in den Kreis der Nationalmannschaft gespielt. Zum Ende der Saison reichte es dann nur noch zu Kurzeinsätzen.  © dpa/Federico Gambarini

Der nun also so gut wie definitiven Trennung waren Querelen im Sommer vorausgegangen.

Da die Eintracht-Verantwortlichen davor zurückschreckten, die hohen Gehaltsforderungen des Spielers zu erfüllen und deshalb zunächst nicht die Kaufoption für ihn zogen (TAG24 berichtete), wollte Younes einen Wechsel zu al-Shabab Club nach Saudi-Arabien erzwingen.

Als dieser geplatzt war, hatte sich die Stimmung zwischen Younes und der Eintracht so verschlechtert, sodass eine weitere Zusammenarbeit immer schwieriger wurde.

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Auch berichtet etwa "Bild", dass durch die "unkontrollierten Wutausbrüche" des Dribblers das Verhältnis zu seinen Mannschaftskollegen stark abgekühlt sei.

Beim hessischen Bundesligisten hatte es Younes in der vergangenen Saison auf 28 Spiele gebracht und dabei vier Tore geschossen sowie drei weitere vorbereitet.

Mit guten Leistungen hatte er sich darüber hinaus zurück in deutsche Nationalmannschaft gespielt, kam dann allerdings zum Ende der Rückrunde beim damaligen Trainer Adi Hütter (51) nur noch zu Kurzeinsätzen.

Titelfoto: dpa/Sebastian Gollnow

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