Trotz Götze-Ausfall: Eintracht-Trainer Glasner erwartet "Fußball-Fest"

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Trainer Oliver Glasner (48) erhofft sich ein "Fußball-Fest", Flügelflitzer Ansgar Knauff (20) sogar eine "magische Nacht".

Gute Laune: Trotz des Ausfalls von Mario Götze (nicht im Bild) gehen die Adlerträger optimistisch in die Champions-League-Partie gegen Tottenham Hotspur.
Gute Laune: Trotz des Ausfalls von Mario Götze (nicht im Bild) gehen die Adlerträger optimistisch in die Champions-League-Partie gegen Tottenham Hotspur.  © DPA/Arne Dedert

Trotz des Ausfalls von Mario Götze (30) geht Eintracht Frankfurt mit großen Erwartungen in das Champions-League-Duell mit Tottenham Hotspur um Starstürmer Harry Kane (29).

"Diese großen Spiele sind immer etwas Besonderes. Alle sind heiß darauf. Es wird wieder Zeit für eine magische Nacht in Frankfurt", sagte U21-Nationalspieler Knauff vor dem dritten Gruppenspiel am heutigen Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime).

Dabei müssen die Hessen allerdings auf Ex-Weltmeister Götze verzichten, der wegen einer Knöchelverletzung ausfällt. "Mario hat zu große Schmerzen im Sprunggelenk, deshalb wird er nicht dabei sein", sagte Glasner am Montag.

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Götze hatte sich die Verletzung am vergangenen Samstag beim 2:0-Sieg gegen Bundesliga-Tabellenführer 1. FC Union Berlin zugezogen.

Wieder zur Verfügung steht Defensivspieler Kristijan Jakic (25), der eine Entzündung in der Hüfte auskuriert hat und wie der zuletzt geschonte Djibril Sow (25) in die Startelf zurückkehren dürfte.

Eintracht-Kapitän Sebastian Rode: "Wir wissen, was zu tun ist"

Sebastian Rode (31, l.) ist klar, dass es vor allem darum geht, die gefürchtete Angriffsreihe von Tottenham in den Griff zu bekommen.
Sebastian Rode (31, l.) ist klar, dass es vor allem darum geht, die gefürchtete Angriffsreihe von Tottenham in den Griff zu bekommen.  © DPA/Arne Dedert

"Er ist fit", sagte Glasner über Jakic. Das gilt auch für den Rest der Truppe, die nach dem 1:0 bei Olympique Marseille wie die Londoner drei Punkte auf dem Konto hat.

Am Montag stimmte Glasner die Mannschaft auf die schwere Aufgabe ein. "Wir haben längere Video-Sequenzen gezeigt und uns gut vorbereitet auf die Spielweise von Tottenham", berichtete der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer.

"Wir wissen, was zu tun ist", verkündete Kapitän Sebastian Rode (31) nach dem Abschlusstraining, "müssen das aber auch auf den Platz bringen." Es gelte vor allem, die gefürchtete Angriffsreihe des Gegners in den Griff zu bekommen.

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Neben Top-Torjäger Kane sorgen auch der frühere Bundesligaprofi Heung-Min Son (30) und Richarlison (25) für Offensiv-Power.

Obwohl die "Spurs" in der Königsklasse zuletzt bei Tabellenführer Sporting Lissabon mit 0:2 den Kürzeren zogen, sind sie für Glasner immer noch der große Gruppenfavorit. Angst vor großen Namen habe seine Mannschaft aber nicht.

"Die Jungs haben schon öfter gezeigt, dass sie über sich hinauswachsen können", sagte der Österreicher.

"Das ist europäische Spitze", sagt Kevin Trapp über Tottenham Hotspur

Nationaltorhüter Kevin Trapp (32) weiß, was am Dienstag auf ihn zukommt.
Nationaltorhüter Kevin Trapp (32) weiß, was am Dienstag auf ihn zukommt.  © DPA/Arne Dedert

Die Hessen brennen darauf, sich mit der Star-Truppe von der Insel zu messen. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Das ist europäische Spitze", sagte Nationaltorwart Kevin Trapp (32). "Wir haben uns dieses Spiel erarbeitet und verdient und dürfen uns alle darauf freuen."

Ganz besonders motiviert ist Rode, der Anfang September im ersten Champions-League-Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen Sporting Lissabon (0:3) verletzt zuschauen musste. "Ich freue mich ungemein. Das ist ein geiler Gegner. Ich will unbedingt gewinnen", sagte der gebürtige Südhesse.

Die Vorzeichen stehen nicht schlecht, hat die Eintracht zuletzt doch auch vor heimischer Kulisse überzeugende Auftritte abgeliefert.

"Die Mannschaft arbeitet konzentriert und hat viel Spaß auf dem Trainingsplatz. Dazu ein ausverkauftes Haus – die Voraussetzungen sind perfekt", sagte Eintracht-Trainer Glasner.

Auch bei den Frankfurter Profis ist die Vorfreude groß. "Jeder wird vor dem Anpfiff Gänsehaut haben", prophezeite Rode und ergänzte: "Wenn wir auf das Feld laufen, wollen wir es genießen."

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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