Es ist besiegelt: Eintracht Frankfurt und Fredi Bobic trennen sich einvernehmlich

Frankfurt am Main - Nun ist es offiziell: Die Eintracht Frankfurt Fußball AG und deren derzeitiger Sportvorstand Fredi Bobic (49) gehen getrennte Wege.

Sportvorstand Fredi Bobic (49) wird Eintracht Frankfurt zum 31. Mai verlassen, angeblich zieht es ihn zu Hertha BSC.
Sportvorstand Fredi Bobic (49) wird Eintracht Frankfurt zum 31. Mai verlassen, angeblich zieht es ihn zu Hertha BSC.  © Uwe Anspach/dpa

Der eigentlich bis zum 30. Juni 2023 laufende Vertrag des 49-Jährigen werde in beiderseitigem Einvernehmen zum 31. Mai 2021 aufgelöst, wie am Mittwoch mitgeteilt wurde.

"Über die Details wurde Stillschweigen vereinbart", fügte ein Sprecher hinzu.

Fredi Bobic beendet damit seine Tätigkeit für den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt eine Woche nach dem letzten Bundesligaspieltag der laufenden Saison.

Anfang April hatte sich diese Entwicklung bereits abgezeichnet. Die Verhandlungen zu der Vorzeitigen Vertragsauflösung des Sportvorstandes der Frankfurter Adler stünden kurz vor dem Abschluss, wurde damals gemeldet.

Ob Fredi Bobic, wie von ihm geplant, nun zu Hertha BSC wechselt, wurde von der Eintracht Frankfurt Fußball AG nicht kommentiert.

Erst am gestrigen Dienstag hatte auch der Chefcoach von Eintracht Frankfurt, Adi Hütter (51), seinen Wechsel zum Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach zum Saisonende offiziell bestätigt. Schon länger bekannt ist, dass Sportdirektor Bruno Hübner (60) zum Ende der Saison bei den Frankfurtern aufhört.

Vor dem Hintergrund dieser Turbulenzen in der sportlichen Führung des Bundesligisten wurde am Mittwoch Vorstandsmitglied Axel Hellmann (49) zum Vorstandssprecher bestimmt.

Philip Holzer, der Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht Frankfurt Fußball AG, dankte Fredi Bobic für sein Engagement in seiner fünfjährigen Amtszeit als Sportvorstand.

Fredi Bobic sagte nach dem Abschluss der Verhandlungen mit Holzer: "Ich blicke auf fünf großartige Jahre bei Eintracht Frankfurt zurück. Die in dieser Zeit realisierten Erfolge erfüllen mich mit Stolz. Wir haben viel verändert und viel geschaffen."

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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