Dank extralanger Vorbereitung: So will Trainer Hütter die Eintracht optimieren

Frankfurt am Main - Wenn am 19. September die Saison 2020/21 der Fußball-Bundesliga startet, will Eintracht Frankfurt wieder die Europapokal-Platzierungen anvisieren. Gute Voraussetzungen sind durch eine störungsfreie Vorbereitung bereits gegeben. Dennoch wartet auf Trainer Adi Hütter (50) jede Menge Arbeit, um die SGE auf Kurs zu bringen.

Eintracht-Coach Adi Hütter (50) während der Vorbereitung auf das verlorene Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel beim FC Basel.
Eintracht-Coach Adi Hütter (50) während der Vorbereitung auf das verlorene Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel beim FC Basel.  © Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa

Erstmals seit seinen zwei Jahren bei den Hessen kann der österreichische Fußballlehrer die kommende Spielzeit ohne strapaziöse Europapokal-Reisen einleiten. Dennoch ist ein Punkt vor dem ersten Liga-Anpfiff unbedingte Pflicht - der Kader, der aktuell noch 33 Spieler umfasst, muss verkleinert werden.

Laut Infos der Bild-Zeitung soll diese Verschlankung des Kaders zum Start der Vorbereitung in Form eines Castings geschehen. Demnach müssen Spieler, die in der vergangenen Saison nur bedingt oder überhaupt nicht überzeugten, ganz besonders Gas geben.

Anderenfalls drohen Ausschluss aus der ersten Trainingsgruppe (Anm. d. Red.: Schon zu Beginn seiner Zeit in Frankfurt unterteilte Hütter in Trainingsgruppe 1 und 2) oder gar eine Empfehlung zum Wechseln. Besonderes Augenmerk liegt hier auf Kickern wie den Rückkehrern Aymane Barkok (22) oder Eigengewächs Nils Stendera (19). 

Doch auch Weltmeister Erik Durm (28) steht wie der sich noch im Urlaub befindliche Simon Falette (28) auf der Kippe. Andere Negativ-Überraschungen der Vorsaison, insbesondere die Neuzugänge Djibril Sow (23) und Bas Dost (31), haben in dieser "ruhigen" Vorbereitung die Gelegenheit von ihrem Coach auf ein stabileres und höheres Spiel-Niveau gehoben zu werden.

Fest steht, dass die Eintracht eine Saison ohne Europapokal nicht zur Regel werden lassen möchte. Dafür benötigt Hütter jedoch ausschließlich die Spieler, in denen er noch Potenzial und die notwendigen Spielanlagen sieht - und, nach notwendigen Abgängen, eventuell auch die ein oder andere passende Transfer-Verstärkung.  

Titelfoto: Georgios Kefalas/KEYSTONE/dpa

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