Eintracht-Vorstand besorgt, ob die Bundesliga ein "Premiumprodukt" bleibt

Von Maximilian Haupt

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann (49) macht sich Sorgen um die Attraktivität der Fußball-Bundesliga.

Axel Hellmann (49) wurde im April 2021 zum Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt bestimmt. (Archivbild)
Axel Hellmann (49) wurde im April 2021 zum Vorstandssprecher von Eintracht Frankfurt bestimmt. (Archivbild)  © Arne Dedert/dpa

"Wir müssen wachsam sein, dass die Bundesliga ein absolutes Premiumprodukt bleibt", sagte der 49-Jährige der "Sport Bild" (Mittwoch).

Hellmann begründete seine Sorge mit der zunehmenden Zahl an Vereinen in der Liga, die nicht die Strahlkraft und Reichweite vieler Traditionsvereine haben, die inzwischen nur noch in der 2. Liga stehen.

"Dass die Bundesliga die breite Masse der Fans in Deutschland erreicht, dafür stehen die großen, reichweitenstarken Traditionsvereine", sagte der Jurist und Fußballfunktionär.

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Man müsse mit großer Sorge in die nahe Zukunft der Bundesliga blicken. "Immer weniger große Traditionsvereine, seit neun Jahren immer derselbe Meister, kaum globale Topstars wie Messi und Ronaldo in anderen Ligen", sagte Hellmann.

"Wir alle haben den Auftrag, die Attraktivität der Bundesliga nicht in einer Spirale nach unten laufen zu lassen." Es sei auch wichtig, dass es in der kommenden Saison wieder Zuschauer in den Stadien gebe.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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