Eintracht Frankfurt will gegen den 1. FC Köln die Stehplätze öffnen

Frankfurt am Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt plant zum nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Köln am kommenden Samstag (15.30 Uhr) mit 31.000 Zuschauern.

Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann (50) sagte: "Wirtschaftlich hat uns Corona brutal ausgebremst."
Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann (50) sagte: "Wirtschaftlich hat uns Corona brutal ausgebremst."  © Arne Dedert/dpa

Die Hessen haben beim zuständigen Gesundheitsamt einen Antrag auf die Rückkehr zu Stehplätzen für Heim- und Auswärtsfans gestellt, teilte der Verein am Samstag mit.

Eine Entscheidung der Behörde werde zum Beginn der kommenden Woche erwartet.

Derzeit dürfen maximal 25.000 Besucher die Heimspiele der Eintracht im Stadion verfolgen.

Hertha geht's kaum! Eintrachts Mega-Heimserie reißt - Berliner Krise abgewendet
Eintracht Frankfurt Hertha geht's kaum! Eintrachts Mega-Heimserie reißt - Berliner Krise abgewendet

"Wenn wir es schaffen, die Stehplätze wieder zu öffnen und Gästefans wieder zulassen können, haben wir ein aus meiner Sicht akzeptables Setup zurückgewonnen", sagte Vorstandssprecher Axel Hellmann (50) auf der Mitgliederversammlung des Vereins.

Die Eintracht benötigt die Einnahmen aus dem Ticketverkauf, hat die vergangene Coronavirus-Saison doch erhebliche finanzielle Auswirkungen gehabt.

Axel Hellmann: "Wirtschaftlich hat uns Corona brutal ausgebremst"

"Wirtschaftlich hat uns Corona brutal ausgebremst", sagte Hellmann. "Damit ist auch das Fett weg, das wir uns in den guten Jahren aufgebaut haben."

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet der Europa-League-Starter einen Verlust von rund 45 Millionen Euro. Laut Hellmann habe man aber ein wirtschaftliches Modell entwickelt, "das uns mit Eigen- und Fremdkapital finanziell sichern wird".

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt: