Eintracht will Groningens Hrustic, doch es gibt Konkurrenz aus der Bundesliga

Frankfurt am Main - Generell ist es bei Eintracht Frankfurt kurz vor dem Bundesliga-Start ziemlich ruhig in Sachen Transfers. Und das, obwohl es in einigen Mannschaftsteilen durchaus Nachholbedarf gäbe. Zumindest eine Baustelle soll Medienberichten zufolge aber schon bald aus der Welt geschafft werden.

Ajdin Hrustic (m.) vom FC Groningen soll die rechte Außenbahn der Eintracht in Schwung bringen.
Ajdin Hrustic (m.) vom FC Groningen soll die rechte Außenbahn der Eintracht in Schwung bringen.  © imago images / VI Images

Im Verlaufe der vergangenen Saison war es offensichtlich, dass es auf der rechten Außenbahn des hessischen Bundesligisten krankte. Etat-Flügelflitzer Danny da Costa (27) hatte seine Form und damit seinen Stammplatz aus der Spielzeit 2018/19 verloren. 

Almamy Touré (24) und Timothy Chandler (30) hingegen verfügten über zu wenig Geschwindigkeit und/oder Zug in Richtung Tor. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sei mit dem Australier Ajdin Hrustic fast alles klar. Der 24-jährige Australier ist aktuell beim FC Groningen in den Niederlanden unter Vertrag und könnte die rechte Außenbahn der Eintracht mächtig aufwirbeln.

Des Weiteren berichtet die Bild, dass es aber einen Konkurrenten aus der eigenen Liga im Wettbieten um Hrustic gibt, nämlich den 1. FC Köln (TAG24 berichtete). Hrustic selbst sagte dem australischen Portal The World Game: "Köln oder Frankfurt – einer der beiden Klubs wird es werden, sofern Groningen das Angebot annimmt."

Ein Wechsel Hrustics, der seinen Stammplatz in Groninge gerade erst an Comebacker und Bayern-Legende Arjen Robben (36) verlor, scheint per se unausweichlich und so gut wie sicher. 

Probleme könnten SGE-Sportvorstand Fredi Bobic (48) und Co. jedoch bei der Ablöse bekommen. Der Marktwert des 24-Jährigen liegt aktuell bei rund 650.000 Euro. Da Hrustics Vertrag jedoch am Saisonende ausläuft, will man von Groningens Seite im Bezug auf die Ablöse möglichst viel herausholen.

Angeblich soll die aktuelle Forderung bei rund zwei Millionen Euro liegen - weder für die Geißböcke noch für die Eintracht akzeptabel. Da die Niederländer aber riskieren, ihren Flügelflitzer letztlich gratis ziehen lassen zu müssen, scheint bei der endgültigen Ablösesumme noch Spiel nach unten zu sein.

Frankfurt oder Köln - wer im Kampf um Hrustic am Ende den Zuschlag erhält, scheint mal wieder lediglich eine Frage des Geldes zu sein.

Titelfoto: imago images / VI Images

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