Eintrachts Trapp glaubt an nächstes Euro-Wunder: Tanzt die SGE das "weiße Ballett" aus?

Frankfurt am Main/Helsinki - Eintracht Frankfurts Torhüter Kevin Trapp (32) hält die Vorkommnisse beim Weiterkommen beim FC Barcelona in diesem Frühjahr für einmalig.

Die magische Nacht von Sevilla machte die Akteure von Eintracht Frankfurt rund um Torhüter Kevin Trapp (32, u.r.) zu Legenden.
Die magische Nacht von Sevilla machte die Akteure von Eintracht Frankfurt rund um Torhüter Kevin Trapp (32, u.r.) zu Legenden.  © DPA/Arne Dedert

"Wir hatten dieses fantastische Publikum, das uns von Sieg zu Sieg getragen und Barcelona in ein Heimspiel verwandelt hat. So etwas hat es noch nie gegeben und wird es wohl nie mehr geben. Ich glaube nicht, dass das nochmal ein Heimverein zulassen wird, nachdem was im Camp Nou passiert ist", sagte WM-Teilnehmer Trapp in einem Interview auf der Vereinshomepage der Hessen.

Knapp 30.000 Eintracht-Fans hatten es im April im Rückspiel des Viertelfinals ins Camp Nou geschafft und dort gesehen, wie die Hessen mit einem 3:2-Sieg weiterkamen.

Gut einen Monat später gelang der Titelgewinn in der Europa League. Deshalb darf Frankfurt an diesem Mittwoch (21 Uhr/RTL und DAZN) in Helsinki um den europäischen Supercup gegen Real Madrid antreten.

Eintracht-Superstar im Visier von europäischem Topklub
Eintracht Frankfurt Eintracht-Superstar im Visier von europäischem Topklub

"Es liegt in unserer DNA, jedem Gegner Probleme bereiten zu können", sagte Trapp vor dem Kräftemessen mit dem Champions-League-Sieger aus Spanien.

Mindestens 30.000 Eintracht-Fans peitschten die SGE in Barcelona zum Sieg

Die Fans der SGE werden wohl auch in Helsinki alles geben, um das nächste europäische Märchen ihrer Mannschaft möglich zu machen.
Die Fans der SGE werden wohl auch in Helsinki alles geben, um das nächste europäische Märchen ihrer Mannschaft möglich zu machen.  © dpa/Uwe Anspach

"Wir sehen uns in der Lage, solche Mannschaften nicht nur ärgern, sondern sie besiegen zu können. Mit dieser Einstellung werden wir das Spiel angehen."

Für das Team von Cheftrainer Oliver Glasner (47) ist es das erste Spiel nach dem 1:6 zum Bundesliga-Start gegen den FC Bayern München am vergangenen Freitag.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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