Eintracht Frankfurts Sebastian Rode: "Fredi Bobic steht nicht mit uns auf dem Feld"

Frankfurt am Main - Für Fußballprofi Sebastian Rode (30) hat der angekündigte Abschied des erfolgreichen Sportvorstandes Fredi Bobic (49) von Eintracht Frankfurt keine sportlichen Auswirkungen beim Champions-League-Anwärter.

Seit 2019 trägt der gebürtige Südhesse Sebastian Rode (30) wieder das Trikot von Eintracht Frankfurt.
Seit 2019 trägt der gebürtige Südhesse Sebastian Rode (30) wieder das Trikot von Eintracht Frankfurt.  © DPA/Arne Dedert

"Es war für den einen oder anderen ein Thema in der Kabine", sagte der Mittelfeldspieler im Interview der "Frankfurter Rundschau".

Aber es habe "auf die Arbeit auf dem Trainingsplatz" keinen Einfluss. "Fredi Bobic steht schließlich nicht mit uns auf dem Feld", meinte Rode.

Weil neben Bobic auch Sportdirektor Bruno Hübner am Saisonende gehen wird, sei das Bekenntnis von Trainer Adi Hütter, auf jeden Fall zu bleiben (TAG24 berichtete), sehr wichtig.

"Wenn uns zwei Führungspersönlichkeiten verlassen sollten, ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Trainer als Anker erhalten bleibt", sagte der 30-Jährige.

Obwohl der hessische Bundesligist als Tabellenvierter die Champions League im Visier hat, wäre auch das Erreichen der Europa League keine Enttäuschung für ihn.

Sebastian Rode kann sich ein Karriereende bei Eintracht Frankfurt gut vorstellen

Bereits zwischen 2010 und 2014 stand Sebastian Rode - hier bei seiner Vorstellung am 4. Juni 2010 - beim hessischen Bundesligisten unter Vertrag.
Bereits zwischen 2010 und 2014 stand Sebastian Rode - hier bei seiner Vorstellung am 4. Juni 2010 - beim hessischen Bundesligisten unter Vertrag.  © dpa/Marius Becker

"Auf gar keinen Fall! Klar, man strebt immer nach dem maximalen Erfolg, nach Dingen, die man noch nicht erreicht hat", erklärte der Ex-Spieler von Bayern München.

"Und da wäre die Champions League mit der Eintracht etwas Phänomenales, etwas, das noch nie da war. Aber es ist ein ganz, ganz weiter Weg."

Darüber hinaus kann sich der Mittelfeldspieler gut vorstellen, seine Karriere als Profifußballer bei Eintracht Frankfurt zu beenden.

"Ja, auf jeden Fall. Das wäre ein schöner Abschluss meiner Karriere", sagte er.

Rode ist gebürtiger Hesse und kehrte nach Stationen beim FC Bayern München und Borussia Dortmund 2019 wieder zur Eintracht zurück. Er hat derzeit einen Vertrag bis 2024, darüber hinaus habe er sich noch keine Gedanken gemacht.

"Es wird aber nicht so weit gehen, wie mich meine Füße tragen würden, dafür hat mein Körper zu viel erlebt. Ich will eine gesunde Zeit nach der Karriere haben", hob der Fußballer hervor.

Dass er wie sein japanischer Kollege Makoto Hasebe mit 37 Jahren noch über den Fußballplatz sprintet, kann sich Rode nicht vorstellen. "So lange werde ich es nicht schaffen, dafür braucht man die Gene", sagte Rode lachend.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0