Eintracht, wach auf! Nach knappem Pokal-Erfolg in München muss sich einiges tun

Frankfurt am Main - Das war wenig! Mit einer wahren Hängepartie in der ersten Runde des DFB-Pokals hat sich Eintracht Frankfurt gegen den TSV 1860 München nicht gerade in Bestform für die bald beginnende Bundesliga-Saison gezeigt. Nicht umsonst sieht auch Trainer Adi Hütter (50) enormes Verbesserungspotential.

Frankfurts Evan N'dicka (r.) im Zweikampf mit 1860-Stürmer Sascha Mölders.
Frankfurts Evan N'dicka (r.) im Zweikampf mit 1860-Stürmer Sascha Mölders.  © DPA/Lino Mergeler

Zwar holten André Silva (24) und Bas Dost (31) mit ihren beiden Treffern binnen fünf Minuten die Kohlen für die Hessen aus dem Feuer. Was sich beim knappen 2:1 (0:0)-Erfolg aber vor und nach den beiden Frankfurter Toren im Stadion an der Grünwalder Straße abspielte, hatte wenig mit einer konkreten Spielidee, geschweige denn mit der Souveränität eines Bundesligisten zu tun.

Das sah auch der österreichische Fußballlehrer der SGE so, der trotzdem nicht unerwähnt lassen wollte, dass es gerade im Pokal "am Ende des Tages darum geht, eine Runde weiterzukommen". Aber auch ihm blieb nicht verborgen, dass es über weite Strecken noch deutlich hakte.

"Wir haben es nicht geschafft, Ruhe ins Spiel zu bekommen. Und natürlich gibt es absolutes Verbesserungspotenzial", so der 50-jährige Fußballlehrer. Und auch seine Schützlinge äußerten sich am Ende des Tages zwar glücklich über das gemeisterte Etappenziel, jedoch keinesfalls mit der Art und Weise, wie dieses erreicht wurde.

Frankfurts Abwehrkante Martin Hinteregger (28) stellte unmissverständlich klar, dass er froh darüber war, dass "das Stadion hier leer" war und fügte an: "Denn nach dem Anschlusstreffer hätte hier bestimmt das Stadion gebrannt, dann wäre das alles andere als easy gewesen."

Angesichts des bevorstehenden Bundesliga-Auftakts gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld am Samstag (19. September, 15.30 Uhr) steht nicht nur für Coach Hütter fest, dass bis dahin "absolutes Verbesserungspotenzial" besteht.

Titelfoto: DPA/Lino Mergeler

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