EM-Vorlagenkönig zum Spottpreis? Für diese Summe lässt die Eintracht Steven Zuber ziehen

Frankfurt am Main - Einen der Überraschungsakteure einer Europameisterschaft zum (verhältnismäßigen) Spottpreis ergattern? In der heutigen Fußballwelt kaum denkbar! Doch im Fall von Eintracht Frankfurts Steven Zuber (29) könnte genau das der Fall sein.

Der Schweizer Steven Zuber (29, am Ball) brillierte im Achtelfinale gegen Frankreich um Real-Madrid-Abwehrass Raphaël Varane (28).
Der Schweizer Steven Zuber (29, am Ball) brillierte im Achtelfinale gegen Frankreich um Real-Madrid-Abwehrass Raphaël Varane (28).  © Vadim Ghirda/Pool AP/dpa

Mit der Schweizer Nationalmannschaft erlebte der 29-jährige Außenbahnspieler einen regelrechten Höhenflug, der nach einer dramatischen Partie gegen Spanien (1:1, 1:3 n.E.) erst im Viertelfinale sein Ende fand.

Auf dem Weg dorthin glänzte Zuber vor allem als Torvorbereiter und legte vier der insgesamt acht Treffer der "Nati" auf - Bestwert im gesamten Turnier.

Dass das Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen weckt, dürfte bei derartigen Leistungen kein Geheimnis sein. Doch zu welchem Preis wird man sich die Dienste des ehemaligen Hoffenheimers sichern können?

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Wenn es nach der SGE geht, wahrscheinlich günstiger als man denken möchte. Denn wie die Bild-Zeitung berichtet, hat man dem Schweizer nun ein Preisschild in Höhe von rund fünf Millionen Euro umgehängt. In Zeiten von Rekordtransfers und blitzschnell explodierenden Marktwerten ein wahres Schnäppchen.

Erste Interessenten soll es ebenfalls für den besten Assistgeber der Euro 2020 geben. Wie verschiedene Medien aus Zubers Heimat berichten, seien Klubs wie Norwich City, Dynamo Moskau oder Olympique Marseille an einer Verpflichtung des Mittelfeldmannes interessiert.

Dabei sei sogar eine Ablösesumme von etwa sieben Millionen Euro in den Raum geworfen worden. Für die Eintracht wäre selbst diese "geringe" Summe noch ein wahres Profitgeschäft.

Steven Zuber erlebte schwieriges erstes Jahr bei Eintracht Frankfurt

Denn im Sommer 2020 wechselte Zuber praktisch ablösefrei im Tausch mit dem 2018er DFB-Pokal-Held Mijat Gacinovic (26) von der TSG 1899 Hoffenheim an den Frankfurter Stadtwald. Der Transfererlös würde also somit nahezu komplett in die corona-gebeutelten Taschen der Adlerträger fließen.

Ohnehin erlebte Zuber in seiner ersten Eintracht-Saison mehr Tiefen als Höhen. Auf seiner angestammten linken Außenbahn kam er über die komplette Spielzeit hinweg nicht an Flanken-Maschine Filip Kostic (28) vorbei, musste es sich weitestgehend auf der Bank bequem machen.

Ein weiterer Neuanfang bei einem anderen Verein ist also auch von seiner Seite aus gut denkbar.

Titelfoto: Vadim Ghirda/Pool AP/dpa

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