Erst Champions League, dann Eintracht-Abschied? So ist der Stand bei Hütter und Gladbach

Frankfurt am Main/Mönchengladbach - Eine mögliche Verpflichtung von Trainer Adi Hütter (51) beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach rückt Medienberichten zufolge näher.

Adi Hütter (51) steht mit Eintracht Frankfurt kurz davor, den Einzug in die Champions League perfekt zu machen.
Adi Hütter (51) steht mit Eintracht Frankfurt kurz davor, den Einzug in die Champions League perfekt zu machen.  © dpa/Thomas Frey

Der Club und der Coach von Eintracht Frankfurt seien sehr weit, was eine Zusammenarbeit angehe, berichtete der "Kicker" (Montag). Ob es bereits eine Einigung gebe, sei offen. Auch Sport1 berichtete, dass sich beide Parteien angenähert hätten.

Der Österreicher Hütter hat zwar in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2023, soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wird als möglicher Nachfolger von Marco Rose (44) bei Gladbach gehandelt.

Spekulationen über seine Zukunft wollte der 51 Jahre alte Hütter zuletzt nicht mehr kommentieren. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl (47) hatte jüngst erklärt, dass man sehr klar im Kopf habe, wer neuer Trainer werden solle.

Als derzeitiger Tabellenvierter könnte Hütter die Eintracht erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Champions League führen.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) treffen Mönchengladbach und Frankfurt in der Bundesliga aufeinander.

Update, 12.40 Uhr: Medien: Adi Hütter wird in der neuen Saison Trainer von Borussia Mönchengladbach

Nun scheint alles ganz schnell zu gehen! Wie die Bild-Zeitung am Montagvormittag berichtet, sollen sich die "Fohlen" und der (Noch-)Eintracht-Coach einig sein. Dass Hütter in der kommenden Bundesliga-Saison der Übungsleiter der Gladbacher Borussia sein wird, soll so gut wie in Stein gemeißelt sein.

Für den österreichischen Fußballlehrer sollen die Gladbacher rund 7,5 Millionen Euro als Ablöse nach Frankfurt überweisen - die höchste jemals gezahlte Summe für das Loseisen eines Trainers! Würden die "Fohlen" die Champions League wider erwartend doch noch erreichen, könnte diese Summe sogar auf knapp zehn Millionen Euro ansteigen. Hütters Arbeitspapier soll für die nächsten zwei Spielzeiten gelten - eine Option auf eine weitere Saison soll bestehen.

Von den beiden betroffenen Vereinen wollte sich noch keiner zu dem vermeintlich endgültig unter Dach und Fach gebrachten Trainerwechsel offiziell äußern. Auch Hütter selbst hüllt sich noch immer in Schweigen.

Titelfoto: dpa/Thomas Frey

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