FC Bayern zerlegt Eintracht Frankfurt dank erneuter Lewandowski-Sternstunde

München - Die erhoffte Sternstunde von Eintracht Frankfurt blieb aus! Beim FC Bayern München hatten die Hessen nicht den Hauch einer Chance und verloren wegen eines erneut alles überstrahlenden Robert Lewandowski verdient mit 0:5 (0:2). 

Bayern-Goalgetter Robert Lewandowski bejubelt seinen Treffer zum frühen 1:0 gegen Eintracht Frankfurt.
Bayern-Goalgetter Robert Lewandowski bejubelt seinen Treffer zum frühen 1:0 gegen Eintracht Frankfurt.  © dpa/Matthias Balk

Lewandowski hatte die Münchener in der Allianz Arena mit einem Doppelpack in Front gebracht (10. und 26.). In Durchgang zwei setzte er noch einen drauf (61.). Der wiedergenesene Leroy Sané erhöhte auf 4:0 (73.), ehe Jamal Musiala den 5:0-Endstand besorgte.

SGE-Coach Adi Hütter stellte seine Startformation im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FC Köln - gezwungenermaßen - ein Mal um. Der angeschlagene Kapitän David Abraham machte in der Dreierkette Platz für Jungspund Tuta.

Quadruple-Trainer Hansi Flick setzte nach dem überzeugenden 4:0 in der Champions League gegen Atletico Madrid auf vier Neue. Neuzugang Bouna Sarr ersetzte Benjamin Pavard und feierte sein Bundesliga-Debüt

Zudem rückten Jérome Boateng, Douglas Costa und Alphonso Davies für Niklas Süle, Lucas Hernández und Corentin Tolisso in die erste Elf. Und kaum war die Partie sechzig Sekunden alt, gab es das erste unschöne Highlight. 

Ohne Einwirkung des Gegners knickte Davies auf höhe des Mittelkreises böse um und konnte nicht mehr weitermachen. Hernández kam für ihn in die Partie (3.). 

Davon jedoch ziemlich unbeeindruckt machte der Rekordmeister das, was er am besten kann - Tore schießen! 

So startete Eintracht Frankfurt in die Auswärtspartie beim FC Bayern München

Die Startaufstellung des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt

Davies muss kurz nach dem Anpfiff verletzt raus - Lewandowski trifft früh doppelt

Bayern-Mittelfeld-Motor Joshua Kimmich (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Daichi Kamada.
Bayern-Mittelfeld-Motor Joshua Kimmich (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Daichi Kamada.  © dpa/Matthias Balk

Nach Zuspiel von Kingsley Coman tauchte Lewandowski kurz vor dem Sechzehner allein vor SGE-Keeper Kevin Trapp auf und schob problemlos zum 0:1 aus Frankfurter Sicht ein (10.).

Die "Adlerträger" ließen hingegen ihren charakteristischen Biss in der Anfangsphase deutlich vermissen. Somit gewährten sie den Gastgebern immer wieder viele Freiräume. 

In der Folge spielte sich das Geschehen weitestgehend zwischen den Strafräumen ab. Die Bayern kontrollierten die Partie jedoch nach Lust und Laune, während sich die Mannen vom Stadtwald äußerst schwer taten. 

Und ehe es sich die Hütter-Truppe versah, hatte Lewandowski nach einer Ecke von Joshua Kimmich ungestört zum 0:2 eingeköpft (26.). Von einem Aufbäumen der Gäste fehlte weiterhin jede Spur. 

Stattdessen kam der FCB weiter zu Chancen, ließ diese aber vorerst liegen. Diesen Umstand machte sich die Eintracht jedoch nicht zu eigen, um die Gesamtsituation aus eigener Sicht ein Stück weit zu verbessern. 

Somit schickte der Unparteiische Markus Schmidt beide Mannschaften mit einem absolut verdienten 0:2-Zwischenstand in Richtung Pausentee. 

Eintracht Frankfurt ideenlos - FC Bayern München marschiert souverän und abgeklärt in Richtung Sieg

Unschöner Auftakt der Partie: Alphonso Davies (r./gestützt von zwei Medizinern) musste verletzt vom Platz, für ihn kam Lucas Hernández ins Spiel.
Unschöner Auftakt der Partie: Alphonso Davies (r./gestützt von zwei Medizinern) musste verletzt vom Platz, für ihn kam Lucas Hernández ins Spiel.  © dpa/Matthias Balk

Viel präsenter, mutiger, aggressiver und mit eindeutig mehr Zug nach vorne präsentierten sich die Frankfurter zu Beginn des zweiten Spielabschnittes. 

Doch erneut nahmen Lewandowski und Co. das Heft des Handelns in die Hand und kamen durch Hernàndez (53.) und Coman (54.) zu weiteren Gelegenheiten.

Wie man erfolgreich einnetzt musste ihnen dann aber erneut der polnische Superstürmer zeigen: Nach Zuspiel von Costa marschierte Lewandowski in freundlicher Begleitung von Martin Hinteregger und Makoto Hasebe in den Strafraum und verwandelte souverän zum 0:3 (61.).

Ein Comeback der SGE war spätestens zu diesem Zeitpunkt undenkbar. Stattdessen feierte der inzwischen eingewechselte Sané eine Rückkehr nach Maß. Völlig ungestört schlenzte er die Pille nach tollem Solo-Lauf traumhaft ins lange Eck (73.).

Selbst der Ehrentreffer war den Hessen scheinbar nicht vergönnt. Nach verunglücktem Sarr-Kopfball-Rückpass irritierte Bas Dost FCB-Keeper Manuel Neuer zunächst. Letzterer kratzte das Leder jedoch im allerletzten Moment von der Linie (83.).

Den Schlusspunkt einer wahren Lehrstunde für die Eintracht besorgte Youngster Musiala praktisch mit dem Abpfiff (90.+1).

Titelfoto: dpa/Matthias Balk

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