Transfer-Knaller: Weltmeister im Anflug auf Eintracht Frankfurt?

Frankfurt am Main - Fredi Bobic (49) geht, Adi Hütter (51) geht, die Qualifikation für die Champions League in Reichweite: Es ist einiges los bei Eintracht Frankfurt. Nun macht ein neues und nicht unspannendes Gerücht die Runde.

Im Trikot der PSV Eindhoven legt Weltmeister Mario Götze (28) gesade eine richtig gute Saison hin.
Im Trikot der PSV Eindhoven legt Weltmeister Mario Götze (28) gesade eine richtig gute Saison hin.  © Maurice Van Steen/ANP/dpa

Wie der Kölner "Express" wissen will, sollen die Hessen Interesse an Weltmeister Mario Götze (28) haben!

Offizielle Statements sowohl seitens des Spielers als auch von der Eintracht oder von Götzes aktuellem Verein, dem zurzeit Zweiten der niederländischen Eredivisie PSV Eindhoven, gibt es natürlich noch nicht. Könnte an dem Gerücht trotzdem etwas dran sein?

Spekulieren wir also mal frei herum. Götze wechselte im Herbst 2020 vom BVB, wo er vom damaligen Trainer Lucien Favre nicht mehr berücksichtigt wurde, zum niederländischen Spitzenclub mit dem deutschen Coach Roger Schmidt (54).

Dort hat der 63-fache Nationalspieler, der Deutschland zum WM-Sieg 2014 schoss, wieder zu guter Form zurückgefunden. In wettbewerbsübergreifend 22 Partien erzielte der Offensivallrounder sechs Tore bei fünf Assists.

Es hätten durchaus mehr Spiele sein können, Götze fiel allerdings Anfang des Jahres mit einer Leistenverletzung mehrere Wochen lang aus.

Gleich bei seiner Rückkehr Ende Februar schnürte er im Spiel gegen Vitesse Arnheim einen Doppelpack und zählt seitdem wieder zum Stammpersonal bei der PSV.

Mario Götze soll in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel haben

2014 schoss Mario Götze die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Verlängerung gegen Argentinien zu Titel.
2014 schoss Mario Götze die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Verlängerung gegen Argentinien zu Titel.  © Antonio Lacerda/EPA/dpa

Nun berichten allerdings niederländische Medien, dass Götze mit einer Rückkehr in eine europäische Topliga liebäugeln würde und dafür auch in seinem bis Sommer 2022 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel habe.

Da wäre natürlich die Eintracht - vor allem, wenn sie tatsächlich die Champions League erreicht - eine gute Adresse. Aber bräuchte die SGE überhaupt einen Götze?

Der 28-Jährige kann im offensiven Mittelfeld, aber auch als Links- oder Rechtsaußen eingesetzt werden - zur Not als Sturmspitze.

Nun ist die man in Frankfurt mit Amin Younes (27), Aymen Barkok (22), Daichi Kamada (24) und auch Ajdin Hrustic (24) im offensiven Mittelfeld mehr als ordentlich besetzt.

Andererseits ist die außerordentliche Qualität von Mario Götze natürlich vorhanden und bei den Adlerträgern muss man sowieso - egal ob Teilnahme an der Europa League oder der Champions League - den Kader in der Breite und wenn möglich auch in der Spitze ausbauen.

Außerdem, und jetzt wird's so richtig spekulativ, soll sich Götzes aktueller Trainer Roger Schmidt auf der Liste der möglichen Nachfolger für Adi Hütter befinden. Da könnte Schmidt den Weltmeister ja direkt mit an den Main bringen …

Titelfoto: Maurice Van Steen/ANP/dpa

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