Eintracht-Coach Hütter vor Gastspiel bei Hertha BSC: So viel Vertrauen hat er in seinen Kader

Frankfurt am Main - Nach einem verpatzten Bundesliga-Auftakt gegen Arminia Bielefeld (1:1/TAG24 berichtete), will Eintracht Frankfurt bei Hertha BSC im Freitagabend-Spiel den ersten Dreier einfahren. Doch wie schätzt SGE-Coach Adi Hütter (50) die Chancen auf einen Auswärtssieg ein?

Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter (50) beim Interview.
Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter (50) beim Interview.  © DPA/Arne Dedert

Fakt ist, dass die Frankfurter noch immer keine nennenswerten Neueinkäufe vermeldet haben. Vielmehr haben sie mit Goncalo Paciencia (26) einen weiteren Mann aus der ohnehin dünn besetzten Offensiv-Abteilung in Richtung Schalke ziehen lassen (TAG24 berichtete).

Dass es in Berlin trotz allem mit dem Toreschießen - und siegen - klappen kann, davon ist der österreichische Fußballlehrer in Diensten der Hessen felsenfest überzeugt. Vielmehr hat er darüber hinaus verlauten lassen, dass sein ihm aktuell zur Verfügung stehender Kader sein vollstes Vertrauen genießt.

"Ich habe betont, dass ich grundsätzlich viel Vertrauen in unseren Kader habe", so Hütter. Jedoch kam er nicht umhin zu erwähnen, dass auch der ein oder andere Neuzugang durchaus belebend für die Kaderstruktur sei. 

"Dass wir trotzdem immer den Markt beobachten, ist auch klar. Wenn etwas dabei ist, dass uns qualitativ weiterbringt, muss man drüber nachdenken und entsprechend handeln."

In Berlin wird Hütter aber definitiv mit der "alten" Garde auskommen müssen. Zumindest kann er hierbei aus den Vollen schöpfen und muss lediglich auf den bis mindestens Ende Oktober verletzt ausfallenden Evan N'dicka (21) verzichten (TAG24 berichtete).^

Dass eine Reise nach Berlin die Fahrtstunden aber stets wert ist, zeigt allein die jüngste Vergangenheit. Neben dem DFB-Pokal-Sieg 2018 gegen den FC Bayern, verbuchte die Hütter-Truppe beim letzten Aufeinandertreffen mit der Hertha einen klaren 4:1-Erfolg.

Nachdem man zunächst zurückgelegen hatte, deklassierte man die Hausherren nach Strich und Faden. Mit einer traumhaften Kombination zeigten vor allem Daichi Kamada (24) und André Silva (24) den Berliner Verteidigern ihre Grenzen auf.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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