Nach Test-Blamage gegen Würzburg: Sind Eintrachts Neuzugänge zu schwach?

Frankfurt am Main - Sind die zweite Garde sowie die Neuzugänge von Eintracht Frankfurt nicht konkurrenzfähig genug? Die peinliche 0:3-Testspiel-Schlappe gegen die Würzburger Kickers am Freitag (TAG24 berichtete) legt diese Vermutung zumindest nahe. 

Eintracht-Coach Adi Hütter (50) musste am Freitag miterleben, dass vor allem seinen Neuzugängen noch das gewisse Etwas fehlt.
Eintracht-Coach Adi Hütter (50) musste am Freitag miterleben, dass vor allem seinen Neuzugängen noch das gewisse Etwas fehlt.  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Schon beim frühen 0:1 nach einem Eckball in der 15. Spielminute wurde klar, dass die aufgrund von vielen aufgrund der Länderspielpause abstinenten Stammkräften bunt zusammengewürfelte B-Elf der "Adlerträger" logischerweise nicht im Wettbewerbs-Modus ist.

Dennoch erlaubte sich vor dem Eigentor von Leih-Rückkehrer Tuta (21) besonders Nachwuchs-Torhüter-Talent Markus Schubert (22) einen katastrophalen Patzer. Er flog an dem hoch in den Strafraum geschlagenen Ball vorbei, den der brasilianische Verteidiger anschließend ins eigene Tor lenkte.

Doch nicht nur Schubert wirkte weit von seiner Bestform entfernt. Auch die ebenfalls erst kürzlich zum Kader hinzugestoßenen Amin Younes (27) und Ajdin Hrustic (24) bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm.

So merkte man dem fünfmaligen deutschen Nationalspieler Younes durchaus die mangelnde Spielpraxis an, die ihm in seiner Zeit bei der SSC Neapel abging. Schon eine gute Weile vor dem Abpfiff fehlte dem 27-Jährigen die Luft. 

Und auch Hrustic agierte getreu dem Motto "viel versucht, wenig gelungen!" Oftmals dribbelte er sich fest, ehe es wirklich gefährlich in Richtung des gegnerischen Tores ging. Mindestens genauso erschreckend war aber auch die Harmlosigkeit, die Wackelkandidaten wie Danny da Costa (27) oder Dominik Kohr (26) an den Tag legten.

Fazit: Die Eintracht braucht ihre Stammkräfte wohl deutlich dringender, als manch anderer Bundesligist. Wenn mit Bas Dost (31), André Silva (24) und Co. jedoch die bisherige Ungeschlagen-Serie Bestand hält, dürften Coach Adi Hütter (50) und die SGE-Fans dennoch bester Laune bleiben.

Titelfoto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

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