"Haben auf den Sack bekommen": Eintracht übt Selbstkritik nach Debakel gegen FC Bayern

Frankfurt am Main - Es war richtig bitter! "Wie die Bayern aktuell drauf sind, das ist einfach Weltklasse", konstatierte wohl nicht nur Eintracht-Frankfurt-Stürmer Bas Dost (31) nach der deutlichen 0:5-Klatsche beim FC Bayern München.

Gleich fünfmal hatte die Hintermannschaft der Eintracht um Makoto Hasebe (l.) und Kevin Trapp (am Boden) gegen die dominanten Bayern das Nachsehen.
Gleich fünfmal hatte die Hintermannschaft der Eintracht um Makoto Hasebe (l.) und Kevin Trapp (am Boden) gegen die dominanten Bayern das Nachsehen.  © dpa/Matthias Balk

Dass der deutsche Rekordmeister in einer eigenen Liga spielt, war dem Team von Trainer Adi Hütter (50) wohl schon vor dem Anpfiff klar. Dass es am Ende aber eine derart einseitige Vorstellung werden würde, registrierten die Akteure in den weißen Jerseys dann aber wohl spätestens nach dem frühen Doppelpack durch Robert Lewandowski (32) binnen der ersten 25 Minuten des Spiels.

Und so schlugen die Stimmen, die vor der Partie in der Allianz Arena durchaus noch an ein Wunder geglaubt hatten, schnell in Selbsterkenntnis um. 

"Du brauchst hier einen Sahnetag, um zu bestehen - den hatten wir nicht. Wir haben heute auf den Sack bekommen", brachte es SGE-Mittelfeld-Fighter Sebastian Rode (30) nach der bitteren Niederlage am Mikrofon wohl am ehesten auf den Punkt.

Zu eklatant war der Klassenunterschied beider Formationen an diesem Samstagnachmittag, als dass das Ergebnis anders hätte ausfallen können. 

Doch steht ebenfalls zu Buche, dass sich die Hessen über weite Strecken zu harmlos präsentierten und mit ein wenig mehr Mut sicherlich mehr drin gewesen wäre.

"Die erste Halbzeit war ganz gut, hätten wir unsere Chancen besser ausgespielt, wären wir zu mehr Chancen gekommen", äußerte sich etwa der Frankfurter Schlussmann und Nationalkeeper, Kevin Trapp (30), nach dem Abpfiff.

Eintracht-Mittelfeld-Fighter Sebastian Rode findet klare Worte für deutliche Niederlage

Während Coach Hütter klar feststellte, dass seine Eintracht vor allem auch im Kombinationsspiel "nicht gut genug" war, versuchte Rode zumindest etwas halbwegs Positives aus dem Bayern-Debakel zu ziehen.

"Lieber einmal hoch verlieren als fünfmal 0:1", gab er abschließend mit einem leichten Schmunzeln zu Protokoll.

Titelfoto: dpa/Matthias Balk

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