Eintracht hofft weiter auf Europa: Hütter mit großer Kader-Überraschung in Köln

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt ist seit dem Neustart der Bundesliga nach der Corona-Zwangspause regelrecht "on Fire"! 13 Punkte holten die Hessen aus den bislang gespielten sieben Partien. Mit einem Sieg beim 1. FC Köln am Samstag (20. Juni, 15.30 Uhr) könnte das Team von Coach Adi Hütter weiterhin auf einen Europapokal-Platz schielen.

Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter (50).
Eintracht-Frankfurt-Trainer Adi Hütter (50).  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Der 2:1-Erfolg in der heimischen Commerzbank-Arena gegen den FC Schalke 04 (TAG24 berichtete) stand zum Ende hin ein wenig auf wackligen Beinen, dennoch rettete die SGE die drei wichtigen Zähler übers Ziel. 

Bei den sich im Niemandsland der Tabelle befindlichen Rheinländern soll dieser Trend fortgesetzt werden, wie auch der Eintracht-Trainer am Freitag den Medienvertretern gegenüber deutlich machte. Ein festes Ziel gab er dabei aber dennoch nicht aus.

"Ich konzentriere mich aufs Wesentliche: die Meisterschaft so gut wie möglich zu beenden", sagte der österreichische Fußballlehrer. Dennoch zwingt ihn die momentane Gemengelage, seine gewohnte Formation - zumindest ein Stück weit - umzustellen.

"Wir werden wieder rotieren. Morgen wird Frederik Rönnow im Tor stehen aus Respekt ihm gegenüber. Als sich Kevin verletzt hat, hat sich Freddy unglaublich professionell verhalten. Das ist mit Kevin so abgesprochen. Zwischen beiden Torhütern existiert ein super Vertrauensverhältnis.", so Hütter zum wohl überraschendsten Tausch in der Startformation der "Adlerträger".

Weiterhin verzichten muss er dagegen auf Sturmspitze Goncalo Paciencia. Der Portugiese sei noch immer nicht vollends genesen, ein Einsatz im letzten Bundesliga-Spiel der Saison gegen den bereits abgestiegenen SC Paderborn (Samstag, 27. Juni, 15.30 Uhr) könnte jedoch im Bereich des Möglichen liegen.

Eine offene Rechnung hat man mit den "Geißböcken" definitiv noch. Nachdem man im Hinspiel zwischenzeitlich bereits mit 2:0 in Front lag, schlugen die Kölner bissig zurück und siegten schließlich noch mit 4:2.

Und auch einen kleinen Wink in Richtung seines nach der kommenden Saison auslaufenden Vertrages ließ Hütter nicht aus. "Dass wir uns zusammensetzen werden, ist kein Geheimnis. Ich habe ein Jahr Vertrag, beide Seiten kommen gut miteinander aus. Gesprächen steht nichts im Wege."

Es scheint also so, als ob die Eintracht auch weiterhin vom sympathischen Österreicher an der Seitenlinie betreut wird.

Titelfoto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

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