Eintracht-Coach Hütter will seinen Spielern das Jubeln nicht verbieten

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat sich vor dem Auswärtsspiel am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg unter anderem auch über die teilweise immer noch auftretenden körpernahen Jubelszenen in den Geisterspielen geäußert. 

Eintracht-Frankfurt-Cheftrainer Adi Hütter (50).
Eintracht-Frankfurt-Cheftrainer Adi Hütter (50).  © dpa/dpa-Pool/Arne Dedert

"Ich finde das alles immer noch im Rahmen. Man sollte da nicht zu kritisch sein. Man muss sich nicht in den Armen liegen, aber wenn man sich freut, finde ich das legitim", sagte der Österreicher am Freitag. 

Entgegen den Empfehlungen der Deutschen Fußball Liga hat es zuletzt immer wieder Spieler gegeben, die sich nach einem Tor umarmen.

Das DFL-Konzept war allerdings zu Beginn der Corona-Krise entstanden, mittlerweile gibt es in Deutschland in vielen gesellschaftlichen Bereichen zahlreiche Lockerungen. 

Beim Auftakt der Spiele ohne Zuschauer im Profifußball hatten vor allem die Profis von Hertha BSC die Treffer beim 3:0-Sieg in Hoffenheim ohne den nötigen Sicherheitsabstand gefeiert und waren dafür kritisiert worden (TAG24 berichtete).

Die DFL empfiehlt nur Ellbogen- oder Fußkontakt. Immer häufiger jedoch gibt es beim Jubel engen Torkontakt. Natürlich äußerte sich der österreichische Fußballlehrer aber auch noch zur bevorstehenden Aufgabe in Wolfsburg, bei der man den Schwung aus dem abwechslungsreichen und spielerisch starken 3:3-Remis gegen Freiburg mitnehmen wolle. 

Eintracht-Coach Hütter will nur einen Schritt nach dem anderen gehen

Vor allem sei es laut Hütter wichtig, nur einen Schritt nach dem anderen zu machen und den Fokus nicht zu schnell auf bevorstehende Aufgaben zu verlagern: "Unser Ziel ist es, in Wolfsburg eine gute Leistung zu zeigen und dort zu gewinnen. Erst danach beschäftigen wir uns mit der nächsten wichtigen Partie in Bremen", sagte der 50-Jährige.

Personell könne er angesichts der Partie am Samstagnachmittag (30. Mai/15.30 Uhr) nahezu aus den Vollen schöpfen. Lediglich Stefan Ilsanker (30) fehlt aufgrund einer Gelbsperre.

Titelfoto: dpa/dpa-Pool/Arne Dedert

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