Remis gegen Ex-Coach Kovac als Wegweiser: Ist die Eintracht bereit für ein Euro-League-Wunder?

Frankfurt am Main - Am Donnerstagabend könnte das Europa-League-Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Basel der letzte offizielle Auftritt auf dem grünen Rasen in der Saison 2019/20 für die Frankfurter Eintracht sein. Doch das 1:1-Remis im Test gegen AS Monaco (TAG24 berichtete) macht insgeheim Hoffnung auf ein erneutes Europapokal-Wunder. Oder etwa nicht?

Frankfurts Torschütze zum 1:0, Goncalo Paciencia (l.), jubelt mit Teamkollege Dominik Kohr.
Frankfurts Torschütze zum 1:0, Goncalo Paciencia (l.), jubelt mit Teamkollege Dominik Kohr.  © dpa/Uwe Anspach

Zumindest ist man sich von Seiten der Verantwortlichen sicher, dass am Samstagabend gegen das neue Team des ehemaligen SGE-Coaches Niko Kovac (48) durchaus mehr drin gewesen wäre. In einer zunächst mauen ersten Hälfte hatten die Hessen bereits leichte Feldvorteile innegehabt. 

Im zweiten Spielabschnitt wurden die Chancen dann besser und das eingewechselte Geburtstagskind Goncalo Paciencia (wurde am Samstag 26 Jahre alt) brachte sein Team letztlich verdient in Front. Nur ein Last-Minute-Blackout von Evan N'dicka (20) sorgte am Ende für den aus monegassischer Sicht schmeichelhaften 1:1-Endstand.

Das sah auch der Trainer der Eintracht, Adi Hütter, ähnlich: "Wir können mit diesem Testspiel sehr zufrieden sein. Aus meiner Sicht passt auch das Ergebnis nicht ganz, weil wir eigentlich über die 90 Minuten hinweg das bessere Team waren", fasste der 50-jährige Fußballlehrer seine Meinung zum Ergebnis kurz und knapp zusammen.

Während sich Charme-Bolzen Timothy Chandler (30) im Hinblick auf die letzte wichtige Aufgabe der ausklingenden Saison durchaus "optimistisch" gab, sprach Mittelfeld-Fighter Sebastian Rode (29) vor allem im zweiten Durchgang von "einem sehr ordentlichen Test." Der im Bundesliga-Endspurt verletzt passende Paciencia scherzte zunächst, insofern er alle Pflichtspiele gerne auf seinen Geburtstag verlegen würde, an dem er tendenziell immer mindestens ein Tor erzielen würde. 

Schließlich richtete aber auch er eine Message in Richtung des Europa-League-Gegners Basel: "Wir werden auch in Basel eine Chance haben", so der 26-jährige Angreifer. Ob die SGE das 0:3-Hinspielergebnis egalisieren oder gar in ein Weiterkommen ummünzen kann, wird sich am Donnerstagabend (6. August/21 Uhr/RTL) zeigen.


Dass man aus Frankfurter Sich durchaus noch an ein weiteres Europapokal-Wunder glaubt, dürfte letztlich auch die Aussage des Trainers deutlich untermauern: "Am Mittwoch machen wir uns auf den Weg nach Basel. Dann werden wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen", sagte Hütter.

Titelfoto: dpa/Uwe Anspach

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