Nach Krisen-Start bei der Eintracht: Folgt jetzt der Dost-Durchbruch?

Frankfurt am Main - Als großer Heilsbringer an den Stadtwald gewechselt, wurde die erste Saison bei Eintracht Frankfurt für Stürmer Bas Dost (31) schnell zur Seienskrise. Folgt in Saison zwei im Dress von Eintracht Frankfurt nun der erhoffte Dost-Durchbruch?

Mit einem Tor und einer Vorlage im DFB-Pokal gegen 1860 München zeigte Stürmer Bas Dost (31), dass er die Eintracht in dieser Saison weiterbringen kann.
Mit einem Tor und einer Vorlage im DFB-Pokal gegen 1860 München zeigte Stürmer Bas Dost (31), dass er die Eintracht in dieser Saison weiterbringen kann.  © DPA/Arne Dedert

Zugegeben: Im Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals, das die SGE mit großer Mühe beim TSV 1860 München mit 2:1 gewinnen konnte (TAG24 berichtete), wirkte der 31-Jährige über weite Strecken erneut unauffällig. Doch in den entscheidenden Momenten war der Niederländer voll da.

Den ersten Treffer der Partie legte Dost geistesgegenwärtig für Sturmkollege André Silva (24) auf, das vorentscheidende 2:0 ging dann auf das Konto des schlaksigen 1,96-Meter-Hünen. 

Wer Dosts Karriere während unterschiedlicher Stationen beispielsweise beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga, verfolgt hat, weiß, dass er nie für eine auffällige Spielweise bekannt war.

Dafür glänzte er umso mehr mit Toren - und das nicht zu knapp. In drei Jahren bei Sporting Lissabon, von wo aus er in der Saison 2019/20 zur Eintracht wechselte, brachte er es wettbewerbsübergreifend auf sagenhafte 93 Tore in lediglich 127 Partien.

Dass er in Frankfurt jetzt wieder mindestens genauso viel Lust aufs Toreschießen hat, zeigten auch seine Aussagen gegenüber der Bild-Zeitung: "Es macht Spaß, Tore zu schießen und vorzubereiten. Ich habe Lust – das hat man gesehen."

Sollte die Physis mitspielen und sich die Harmonie mit Sturm-Partner Silva weiter in die bislang gezeigte Richtung entwickeln, könnte die Eintracht pünktlich zum Start in die neue Bundesliga-Saison ihr Stamm-Angriffs-Duo gefunden haben.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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