Das wäre bitter für Eintracht: Folgt Hinteregger einem Ex-Leipzig-Coach auf die Insel?

Frankfurt am Main - Trotz Europapokal und zwei einstelligen Bundesliga-Tabellenplätzen in Folge fehlt Eintracht Frankfurt aufgrund der Corona-Krise Kohle! Um trotzdem neue Spieler an den Stadtwald zu locken, müssen zunächst andere Akteure weichen. Doch fällt darunter auch Publikumsliebling Martin Hinteregger (27)? 

Folgt Martin Hinteregger (27) dem Ruf von Ex-Leipzig-Coach und Landsmann Ralph Hasenhüttl (52)?
Folgt Martin Hinteregger (27) dem Ruf von Ex-Leipzig-Coach und Landsmann Ralph Hasenhüttl (52)?  © Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

Wie das englischsprachige Sport-News-Portal Skysport.com berichtet, habe der FC Southampton die Fühler nach der österreichischen Abwehr-Eiche ausgestreckt. Beim aktuellen Tabellen-Elften der Premier League würde "Hinti", wie der Verteidiger liebevoll genannt wird, auf einen Landsmann und altbekanntes Bundesliga-Gesicht stoßen.

Denn gecoacht werden die "Saints" (zu Deutsch: die Heiligen), wie der Spitzname des Hafenstadt-Klubs lautet, von niemand geringerem als Ex-RB-Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl (52). Der Österreicher sitzt seit Dezember 2018 auf der Bank des südenglischen Vereins und will in der nächsten Saison noch einmal einen Angriff auf die internationalen Plätze starten.

Ein Abgang von Hinteregger wäre für die SGE mehr als bitter. Doch hatten die Verantwortlichen schon in den vergangenen Wochen durchklingen lassen, dass es in dieser schwierigen Transfer-Periode keinen unverkäuflichen Akteur geben werde und Transfer-Einnahmen dringend notwendig seien.

Nachdem der Tausch von Mijat Gacinovic (25) und Steven Zuber (28) mit der TSG 1899 Hoffenheim so gut wie besiegelt zu sein scheint (TAG24 berichtete) und auch Lucas Torró demnächst seinen Abgang zu CA Osasuna verkünden dürfte, bleibt abzuwarten, ob weitere Abgänge für den hessischen Bundesligisten obligatorisch sein werden.

Fest steht, dass die Eintracht mit Hinteregger eine wahre Identifikationsfigur verlieren würde. Letztlich wird aber auch Frankfurt-Coach Adi Hütter (50) ein Wort in dieser Angelegenheit mitzureden haben. Ähnlich war dies bereits bei der Causa Kevin Trapp der Fall.

Der 30-jährige Nationalkeeper hatte bereits das sprichwörtliche Preisschild umgehängt bekommen, ehe sein Trainer in der Öffentlichkeit verkündete, dass er voll und ganz auf Trapp als neue und alte Nummer eins der Eintracht setze (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

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