"Hat teilweise gar nicht funktioniert": Motz-Attacke von Eintracht-Coach Hütter nach Leipzig-Remis

Frankfurt am Main - Der Punktgewinn am 25. Bundesliga-Spieltag bei Titelanwärter RB Leipzig kann auch laut Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter (51) durchaus als positiv angesehen werden. Dennoch gab es für den Österreicher nach dem 1:1-Remis doch auch so einiges zu meckern.

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter (51) gestikuliert am Spielfeldrand während der Bundesliga-Partie bei RB Leipzig.
Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter (51) gestikuliert am Spielfeldrand während der Bundesliga-Partie bei RB Leipzig.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Vor allem verletzungsbedingt musste der Fußballlehrer der Frankfurter am Sonntagnachmittag einmal mehr improvisieren. Während hierbei Ex-Leipziger Stefan Ilsanker (31) in der zentralen Innenverteidiger-Position äußerst gut funktionierte, sorgte ein anderes taktisches "Experiment" bei Hütter für Bauchschmerzen.

Nach dem Abpfiff gab er nämlich ohne Umschweife zu, dass der Torschütze zum 1:1-Endstand, Daichi Kamada (24), auf der ungewohnten rechten Außenbahn in Abwesenheit der verletzten Erik Durm (28) und Almamy Touré (24) "teilweise gar nicht funktioniert" hatte.

Alles in allem könne er mit dem Punkt bei den Roten Bullen jedoch "sehr gut leben". Womit sich der 51-Jährige wohl etwas schwerer tun dürfte, sind die bereits erwähnten Verletzungsprobleme.

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Besonders der Ausfall von Abwehrchef Martin Hinteregger (28) dürfte in den kommenden Tagen für Kopfschmerzen sorgen.

Doch könnte die Herausnahme des österreichischen Nationalverteidigers auch eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein: "Wir wissen noch nicht genau, was Martin Hinteregger hat. Wir konnten ihn noch nicht anschauen, deswegen wäre das Risiko eines Einsatzes zu groß gewesen", sagte Hütter abschließend.

Definitiv fehlen werden am Samstag (20. März, 15.30 Uhr) gegen Union Berlin die gelbgesperrten Amin Younes (27) und Tuta (21).

Doppelsturm mit André Silva und Luka Jovic gegen Union Berlin wieder eine Option?

Somit ist auch diesmal das taktische Geschick des SGE-Coaches gefragt, um nach drei Partien ohne Sieg in Folge wieder einen Dreier im Kampf um die Champions-League-Ränge einzufahren. Ob gegen die Köpenicker erneut der Doppelsturm, bestehend aus Toptorjäger André Silva (25) und Luka Jovic (23), eine Option sein wird, bleibt abzuwarten.

Nach dem durchaus positiv zu bewertenden Punktgewinn bei einem der Titelanwärter wird die Hütter-Truppe am Montag zunächst normal trainieren, ehe am Dienstag ein freier Tag im Hinblick auf die kommenden Aufgaben auf dem Programm steht.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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