Fischer wird als Eintracht-Präsident wiedergewählt und macht "Kampfansage" an 1. FC Köln

Frankfurt an Main - Peter Fischer bleibt Präsident von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt.

Peter Fischer (66) ist seit 2000 Präsident von Bundesligist Eintracht Frankfurt. Jetzt geht er in seine achte Amtszeit.
Peter Fischer (66) ist seit 2000 Präsident von Bundesligist Eintracht Frankfurt. Jetzt geht er in seine achte Amtszeit.  © dpa/dpa-Pool/Sebastian Gollnow

Der 66 Jahre alte Unternehmer ist bei der Mitgliederversammlung des Stammvereins des Fußball-Bundesligisten am Montagabend im Sportzentrum am Riederwald mit großer Mehrheit wieder gewählt worden. 420 Ja-Stimmen gab es, 106 Nein-Stimmen und 99 Enthaltungen.

Fischer ist seit 2000 Präsident des Traditionsclubs. Er geht damit in seine achte Amtszeit.

Diese beträgt vier Jahre. Einen Gegenkandidaten hatte es bei der Wahl nicht gegeben.

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Außerdem gab Fischer bekannt, dass die Mitgliederzahl von 110.000 Ende Juni auf jetzt 115.112 gewachsen sei - ein absolutes Rekordhoch für die Eintracht.

Dem 1. FC Köln, der etwa 4000 Mitglieder mehr aufweist, sagte Fischer den Kampf an. "Euch kriegen wir! Euch überholen wir!", kündigte der 66-Jährige vor knapp 800 Zuhörern bei der Versammlung an.

Die Eintracht zählt zu den zehn mitgliederstärksten Sportvereinen in Deutschland und konnte nach eigenen Angaben als einziger Großverein während der Corona-Pandemie wachsen.

Titelfoto: dpa/dpa-Pool/Sebastian Gollnow

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