Eintracht-Sportchef Bobic ist gegen Fußball-Winterpause: "wird zu hoch gehängt"

Frankfurt am Main/Mainz - Aus Sicht von Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic (49) wird die Bedeutung der Fußball-Winterpause "zu hoch gehängt".

Das Foto aus dem September 2019 zeigt Fredi Bobic (49), den Sportdirektor von Eintracht Frankfurt.
Das Foto aus dem September 2019 zeigt Fredi Bobic (49), den Sportdirektor von Eintracht Frankfurt.  © Tom Weller/dpa

Dies sagte der Ex-Nationalstürmer in einem Interview auf der Website des hessischen Bundesligisten am Dienstag.

"Andere Sportler, ob im Handball oder Eishockey oder eben (...) der englischen Premier League, spielen auch durch", sagte Bobic.

"Über die Feiertage wird ein bisschen durchgepustet. Wenn man in einer normalen Saison einen ausreichenden Sommerurlaub hatte, ist das schon okay. Wir sollten da auch auf andere Berufe schauen."

Nach den DFB-Pokal-Spielen in dieser Woche startet der Liga-Betrieb bereits am 2. Januar wieder. Coronabedingt hatte die Saison später begonnen, außerdem steht im kommenden Sommer die Fußball-EM an. Die Profis haben deshalb in diesem Winter nur wenige Tage frei.

Mit der Zwischenbilanz seines Clubs ist Bobic nach eigenen Angaben zufrieden. "Natürlich hatten wir Höhen und Tiefen, natürlich ärgert uns der eine oder andere Punkt, den wir liegengelassen haben. Und natürlich könnten wir in der Tabelle ein paar Plätze besser stehen", sagte der 49-Jährige mit Blick auf den neunten Tabellenplatz der Eintracht mit 17 Punkten aus 13 Spielen.

"Aber diese Saison ist nicht mit normalen Maßstäben zu messen. Ich sage aber voller Überzeugung: Trainerteam und Mannschaft machen eine gute Arbeit", unterstrich Fredi Bobic.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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