Starke Eintracht bremst Titelkandidat Leverkusen: Kommt jetzt noch Zirkzee?

Frankfurt am Main - Drei Punkte, mit denen wohl wirklich kaum jemand gerechnet hätte! Der 2:1-Heimsieg von Eintracht Frankfurt am 14. Spieltag der Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen hat am Samstagnachmittag für viel Euphorie in den Reihen des hessischen Bundesligisten gesorgt.

Eintracht Frankfurts André Silva (25/r.) hat im Zweikampf mit Leverkusens Leon Bailey das bessere Ende für sich.
Eintracht Frankfurts André Silva (25/r.) hat im Zweikampf mit Leverkusens Leon Bailey das bessere Ende für sich.  © Michael Probst/AP-Pool/dpa

Und so war es kaum verwunderlich, dass auch sämtliche Verantwortliche nahezu aus dem Häuschen waren, als Schiedsrichter Felix Brych (45) die Partie abgepfiffen hatte.

"Besonders die Art und Weise hat mir imponiert, einen Rückstand zu drehen und zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter (50) im Anschluss an den nun zweiten Saisonsieg in Serie.

Und mit den Lobhudeleien war der österreichische Fußballlehrer nicht allein. Auch Neuzugang Amin Younes (27), der mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich nach der Führung durch Bayers Nadiem Amiri (24) den Frankfurter Express wieder in die richtigen Bahnen gelenkt hatte, hätte kaum glücklicher sein können.

Dennoch scherzte der quirlige Dribbelkünstler angesichts einer ausgelassenen Großchance vor dem Seitenwechsel. "Wenn ich den zweiten noch gemacht hätte, dann wäre ich sicher noch zufriedener."

Den durchaus verdienten Sieg sicherten sich die Hessen trotz aktueller Stürmer-Knappheit. Denn nach dem Abgang von Bas Dost (31) zum FC Brügge steht Hütter mit André Silva (25) nur ein fitter Angreifer zur Verfügung. Ob die SGE den Rest der Saison mit mehr offensiven Mittelfeld-Akteuren oder doch noch eine weitere neue Spitze verpflichten wird, wird sich zeigen.

Joshua Zirkzee vom FC Bayern München "passt" laut Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand "ins Profil"

Hoch im Kurs stehen zumindest Stürmer wie das 19-jähriger Talent des FC Bayern München, Joshua Zirkzee, der laut Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic (49) "ins Profil passe" sowie Ex-Frankfurter Luka Jovic (23) der seit seinem Abgang noch keinen Fuß bei Real Madrid fassen konnte und dringend Spielpraxis sowie neues Selbstbewusstsein benötigt.

Es bleibt spannend, wie es mit dieser Eintracht sportlich und in Sachen Transfers weitergehen wird, ehe am Samstag (9. Januar/15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 das hart umkämpfte Rhein-Main-Derby ansteht.

Titelfoto: Michael Probst/AP-Pool/dpa

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