Wechselt Kevin Trapp? Das sagt Eintracht Frankfurts Sport-Vorstand Bobic

Frankfurt am Main - Die Gerüchte-Küche um einen Wechsel von Eintracht Frankfurts Stamm-Torhüter Kevin Trapp brodelt seit Tagen. Jetzt äußerte sich Sport-Vorstand Fredi Bobic zum Verbleib oder Transfer des 30-Jährigen.

Mehrere Vereine im In- und Ausland sollen Interesse an Eintracht Frankurts Nummer Eins Kevin Trapp haben (Archivbild).
Mehrere Vereine im In- und Ausland sollen Interesse an Eintracht Frankurts Nummer Eins Kevin Trapp haben (Archivbild).  © DPA/Arne Dedert

Es ist bekannt, dass die SGE aufgrund der Corona-Krise finanziell gerade nicht auf Rosen gebettet ist und für die kommende Saison die Personalkosten reduzieren will.

Kevin Trapp zählt mit einem Jahresgehalt von fünf Millionen Euro zu den Spitzenverdienern am Main. Auch könnte für ihn, der noch bis 2024 Vertrag hat, eine Ablösesumme von etwa acht Millionen Euro verlangt werden.

So sollen aus der Bundesliga Hertha BSC sowie aus Italien der AC Mailand und Spaniens Tabellen-15. Betis Sevilla Interesse am dreimaligen deutschen A-Nationalspieler haben.

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Stehen also die Zeichen auf Abschied? "Wir gehen davon aus, dass er seinen Vertrag erfüllt", widerspricht dem Fredi Bobic.

"Kevin Trapp ist als unsere Nummer Eins ein sehr wichtiger Bestandteil des Teams. Er ist ein wichtiges Gesicht von Eintracht Frankfurt und wir wissen absolut, was wir an ihm haben", sagte der Sport-Vorstand im Interview mit der Web-Seite des Vereins.

Fredi Bobic: Verkauf von Leistungsträgern kann nicht ausgeschlossen werden

Eintracht Frankfurt Sport-Vorstand Fredi Bobic steht vor einer finanziell schwierigen Kader-Planung.
Eintracht Frankfurt Sport-Vorstand Fredi Bobic steht vor einer finanziell schwierigen Kader-Planung.  © dpa/Uwe Anspach

Allerdings verweist auch Bobic auf die finanzielle Situation in der Corona-Krise.

"Wir müssen noch mehr als sonst auf die wirtschaftliche Komponente achten", so Bobic. Deshalb könne er den Verkauf von Leistungsträgern nicht kategorisch ausschließen.

Also ist das letzte Wort auch hinsichtlich Kevin Trapp noch nicht gesprochen.

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Hilfreich könnte da natürlich ein Weiterkommen in der Europa League sein, das die finanzielle Situation entspannen würde.

Allerdings muss die Eintracht da am 6. August beim FC Basel die 0:3-Heimniederlage aus dem Hinspiel wettmachen.

Dennoch gibt sich Bobic verhalten optimistisch. Die Akkus der Mannschaft seien vor dem Trainingsbeginn am kommenden Mittwoch nach der knapp vierwöchigen Sommerpause wieder aufgeladen.

"Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen, dass wir einen richtigen Fight abliefern können", sagte Bobic.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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