Trotz heikler Corona-Lage: Eintracht will gegen Leverkusen und Mainz vor 15.000 Fans spielen

Frankfurt am Main - Eintracht Frankfurt hat auf die am kommenden Sonntag in Kraft tretende Neufassung der hessischen Corona-Schutz-Verordnung reagiert und das Zuschauer- und Hygienekonzept für die letzten beiden Hinrunden-Heimspiele in der 1. Bundesliga angepasst.

Eintracht Frankfurt hofft aufgrund einer Anpassung des Hygienekonzepts auf die derzeit maximal mögliche Zuschauerzahl gegen Bayer 04 Leverkusen und den 1. FSV Mainz 05.
Eintracht Frankfurt hofft aufgrund einer Anpassung des Hygienekonzepts auf die derzeit maximal mögliche Zuschauerzahl gegen Bayer 04 Leverkusen und den 1. FSV Mainz 05.  © DPA/Arne Dedert

Der Europa-League-Teilnehmer beantragte für die Partie gegen Bayer 04 Leverkusen am 12. Dezember und das Rhein-Main-Derby gegen den 1. FSV Mainz 05 am 18. Dezember jeweils eine Kapazität von bis zu 15.000 Zuschauern.

Erstmals werde dabei das vorgeschriebene 2G-Modell, wonach alle Besucher geimpft oder genesen sein müssen, zur Anwendung kommen. Ein Bescheid des Gesundheitsamtes Frankfurt werde zeitnah erwartet, teilte der Verein am Donnerstagabend mit.

"Die pandemische Lage hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschlechtert. Daher waren diese Einschränkungen, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens aktuell hart treffen, zu erwarten. Wir haben natürlich die Hoffnung, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen", kommentierte Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann (50) die Vorgaben der Politik.

Erstmals soll bei Eintracht Frankfurt ausschließlich 2G-Regel gelten

Bundesregierung und Länderchefs hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, dass wegen der bedrohlichen Corona-Lage vorerst maximal 50 Prozent der Kapazität genutzt werden dürfen, dabei aber höchstens 15.000 Besucher in die Stadien dürfen.

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

Mehr zum Thema Eintracht Frankfurt: