Wegen Corona-Zahlen: Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen wird Geisterspiel

Frankfurt am Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt muss seine Heimspiele wegen stark gestiegener Corona-Zahlen zunächst bis zum 31. Oktober ohne Publikum austragen.

Kevin Trapp am 30. Spieltag der vergangenen Saison im Spiel Eintracht Frankfurt gegen den FSV Mainz 05 (0:2) vor leeren Rängen. Auch gegen Werder Bremen am 31. Oktober werden keine Zuschauer im Deutsche Bank Park zugelassen sein.
Kevin Trapp am 30. Spieltag der vergangenen Saison im Spiel Eintracht Frankfurt gegen den FSV Mainz 05 (0:2) vor leeren Rängen. Auch gegen Werder Bremen am 31. Oktober werden keine Zuschauer im Deutsche Bank Park zugelassen sein.  © Alexander Hassenstein/getty/Pool/dpa

Dies teilte die Stadt Frankfurt am Donnerstag mit.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) sagte zur Begründung: "Das ist jetzt der Weg, dass es bei solchen Infektionswerten keine Veranstaltungen mit Publikum mehr gibt."

"Wir kommen in dieser Situation nicht drum herum, wir können nicht ausscheren und Sonderwege gehen. Es tut mir verdammt leid", so Majer weiter.

Am Mittwoch betrug die Zahl der Infektionen pro 100-000 Einwohnern an sieben aufeinanderfolgenden Tagen noch 70,9 und war damit nicht mehr weit entfernt von der höchsten Warnstufe des Landes Hessen.

In den beiden Heimspielen gegen Arminia Bielefeld und Hoffenheim waren zuletzt Zuschauer erlaubt, gegen die TSG sogar 8000 (TAG24 berichtete).

Von den Maßnahmen betroffen ist zunächst nur das Spiel gegen Werder Bremen am 31. Oktober, da die Eintracht zuvor Auswärtsspiele in Köln (18. Oktober) und beim FC Bayern (24. Oktober) bestreitet.

Titelfoto: Alexander Hassenstein/getty/Pool/dpa

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