Ein "Königlicher" auf der Eintracht-Bank? Frankfurt soll mit Hochdruck an Raúl baggern

Frankfurt am Main/Madrid - Eintracht Frankfurt hat die Bemühungen um den einstigen Weltstar Raúl (43) als Nachfolger für Trainer Adi Hütter (51) intensiviert.

Derzeit trainiert der ehemalige Weltklasse-Stürmer Raúl (43) die zweite Mannschaft von Real Madrid.
Derzeit trainiert der ehemalige Weltklasse-Stürmer Raúl (43) die zweite Mannschaft von Real Madrid.  © IMAGO / AFLOSPORT

Nach Informationen der Sportzeitung "Marca" sollen Vertreter des hessischen Bundesligisten nach Spanien gereist sein, um dem 43 Jahre alten Coach des Zweitligisten Real Madrid Castilla den Job schmackhaft zu machen. Hütter verlässt die Eintracht am Saisonende in Richtung Borussia Mönchengladbach.

Raul, der von 2010 bis 2012 für den FC Schalke 04 in der Bundesliga spielte, hat sich laut "Marca" Bedenkzeit erbeten. Das könnte daran liegen, dass es für ihn bald ein sehr viel verlockenderes Angebot geben könnte.

Raúl gelte als der aussichtsreichste Nachfolger von Zinédine Zidane (48) bei Real Madrid, sollte dieser den Rekordmeister wie von Medien berichtet nach dem Ende der Saison tatsächlich verlassen. Auch der FC Barcelona soll laut dem Blatt an dem früheren Stürmerstar der Königlichen interessiert sein. Offizielle Angaben zu diesen Berichten gab es zunächst nicht.

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Zidane soll den Spielern von Real Madrid einem Bericht des Radiosenders Onda Cero zufolge mitgeteilt haben, dass er Real nach dieser Saison verlässt. Der 48-jährige Franzose habe sich entschieden, seine zweite Amtszeit nicht mehr fortzusetzen.

Die Königlichen waren in der Meisterschaft vor dem vorletzten Spieltag an diesem Sonntag Zweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Lokalrivale Atlético Madrid und müssen an diesem Sonntag bei Athletic Bilbao antreten.

Zinédine Zidane vor Abschied bei Real, Raúl hat die Wahl zwischen Madrid und Eintracht Frankfurt

In der Champions League war Zidanes Team im Halbfinale am FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel (47) gescheitert. Danach gab es Kritik auch an Zidane, der 1998 Weltmeister mit Frankreich geworden war.

Als einen der möglichen Nachfolger des Franzosen bei Real nannte Onda Cero auch Joachim Löw (61), der seine Tätigkeit als Bundestrainer nach der EM im Sommer beendet.

Titelfoto: IMAGO / AFLOSPORT

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