Adrian Fein vor Bayern-Abgang: Daran hakt es bei Wechsel zu Buli-Klub derzeit noch

München - Wie geht es für Adrian Fein (22) weiter? Eine Zukunft beim FC Bayern München hat der junge Akteur unter Trainer Julian Nagelsmann (33) nicht. Ein neuer Arbeitgeber scheint bereits gefunden, die Verhandlungen haken jedoch.

Adrian Fein (22) hat beim FC Bayern München keine Zukunft. Ein neuer Verein scheint gefunden, die Vorstellungen gehen aber auseinander.
Adrian Fein (22) hat beim FC Bayern München keine Zukunft. Ein neuer Verein scheint gefunden, die Vorstellungen gehen aber auseinander.  © imago images/Fotostand

Von der Säbener Straße soll es für Fein in diesem Transferfenster zur SpVgg Greuther Fürth gehen.

Beim Klub aus Bayern erhofft sich der 22-Jährige, der zuletzt an die PSV Eindhoven ausgeliehen war, sich in den Niederlanden aber nicht wie erhofft hatte durchsetzen können, einen wichtigen Schritt, um die Karriere in die richtigen Bahnen zu lenken.

Eine neue Perspektive soll dafür sorgen, dass es künftig endlich auch permanent bergauf geht.

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Große Steine dürften die Verantwortlichen des Rekordmeisters Fein dabei nicht in den Weg legen wollen, die Modalitäten müssen allerdings dennoch stimmen, da der Mittelfeldspieler in München noch über einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 verfügt.

Das Problem: Die Vorstellungen beider Vereine gehen momentan wohl weit auseinander.

Während der FC Bayern mit dem Thema Fein gänzlich abschließen möchte und auf einen Verkauf drängt, um zumindest etwas Geld in die Kasse zu spülen, würde der finanzschwache Bundesliga-Aufsteiger aus Fürth laut kicker ein Leihgeschäft vorziehen.

Es scheint deshalb wahrscheinlich, dass Hasan Salihamidžić (44) und Co. zunächst die Situation auf dem Transfermarkt genau beobachten und eventuell weitere Angebote für Fein unter die Lupe nehmen werden. Ein Leihgeschäft, das nichts anderes als eine erneute Notlösung darstellen würde, sollte demnach höchstens die letzte Option darstellen.

Adrian Fein vom FC Bayern München zur SpVgg Greuther Fürth? Marktwert sorgt für Probleme

Fein selbst dürfte derweil auf eine möglichst schnelle Einigung hoffen, um sich mit den Mittelfranken auf die kommende Saison vorbereiten und so innerhalb der Mannschaft bestmöglich Fuß fassen zu können, ehe es zur Sache geht.

Aktuell steht er noch in München auf dem Feld, absolviert die Einheiten mit dem derzeit ausgedünnten Kader der Roten.

Der Marktwert des gebürtigen Münchners, der beim FC Bayern nach seinem Wechsel im Jahr 2006 vom TSV 1860 München zum Rivalen sämtliche Jugendabteilungen durchlaufen hat, allerdings nie für die Profis auf dem Rasen stand, soll laut Transfermarkt bei vier Millionen Euro liegen. Peanuts für die Münchner, viel Holz für die Spielvereinigung.

Titelfoto: imago images/Fotostand

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