Barça wohl mit Lewandowski-Berater einig: Aber reicht das Geld?

Barcelona/München - Robert Lewandowskis (33) Berater und der FC Barcelona sind sich einem Bericht von Sport1 zufolge mündlich über einen Wechsel des Torjägers vom FC Bayern München zu den Katalanen im Sommer einig.

Alles deutet auf einen raschen Abgang von Robert Lewandowski (33) vom FC Bayern hin.
Alles deutet auf einen raschen Abgang von Robert Lewandowski (33) vom FC Bayern hin.  © Sven Hoppe/dpa

Barça warte nun auf einen Hinweis der Bayern über die Höhe der Ablösesumme, berichtete der TV-Sender. Noch sei keine konkrete Abmachung zwischen den Klubs erzielt.

Zwischen Lewandowskis Agenten Pini Zahavi (78) und Barcelona sei ein Dreijahresvertrag avisiert worden.

Sollten die Bayern auf Erfüllung des bis 2023 laufenden Vertrages pochen und einen Wechsel damit blockieren, müsste der Pole noch eine Saison in München bleiben.

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Andererseits stehe der deutsche Fußball-Rekordmeister vor dem Dilemma, eine Saison mit einem eher verärgerten Lewandowski zu spielen und diesen dann ohne weitere Einnahmen ziehen lassen zu müssen, oder dieses Jahr noch eine hohe Ablöse zu kassieren.

Aber gerade die Höhe der Ablösesumme könnte Lewandowskis Wechsel nach Barcelona zumindest vorerst unmöglich machen, schrieb die spanische Zeitung "Mundo Deportivo" am Samstag. Denn sollten andere große europäische Vereine in den Kampf um den Goalgetter einsteigen, könnte es für den finanziell angeschlagenen FC Barcelona schnell zu teuer werden.

Die spanische Zeitung "Sport" berichtete am Samstag jedoch, die Bayern hätten ihre Forderung angeblich auf 35 bis 40 Millionen heruntergeschraubt. Eine solche Summe habe auch Barça "in Betracht gezogen", schrieb die Zeitung weiter.

Laut Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic gebe es keinen Kontakt mit Barca. "Lewa hat Vertrag bis zum Sommer nächsten Jahres. Das ist Fakt", betonte Salihamidzic am Samstag beim TV-Sender Sky. Auf die Frage, was passieren müsse, damit er seine Haltung ändere, sagte der Bosnier: "Damit beschäftige ich mich nicht, weil unsere Haltung immer klar war."

Medienberichten zufolge soll Lewandowski die Vereinsbosse der Münchner davon unterrichtet haben, dass er seinen im Sommer 2023 auslaufenden Vertrag nicht verlängern will.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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