DFB-Pokal gegen 1. FC Düren: Dieser Gegner des FC Bayern arbeitet für DFL-Tochter

Düren - In der Münchner Allianz Arena war Günter Mabanza (24) noch nicht. Dafür hat er schon in den Stadien in Leverkusen und in Düsseldorf gearbeitet. Aber nicht auf dem Spielfeld, sondern direkt daneben - als Aufnahmeleiter.

In der Münchner Allianz Arena war Günter Mabanza (24) noch nicht. Dafür hat er schon in den Stadien in Leverkusen und in Düsseldorf gearbeitet.
In der Münchner Allianz Arena war Günter Mabanza (24) noch nicht. Dafür hat er schon in den Stadien in Leverkusen und in Düsseldorf gearbeitet.  © Günter Mabanza/dpa

Der 24-Jährige, der am Donnerstag mit dem Fünftligisten 1. FC Düren zum DFB-Pokalspiel beim großen FC Bayern München antritt, arbeitet nämlich für die "Sportcast GmbH". Jene 100-prozentige Tochterfirma der Deutschen Fußball Liga (DFL), die die Bilder aller Erst- und Zweitliga-Spiele produziert.

In der Belegschaft sorgte sein besonderer Auftritt natürlich für großes Aufsehen. "Alle freuen sich mega, dass man einer aus den eigenen Reihen unten auf dem Platz steht", sagte Mabanza der Deutschen Presse-Agentur: "Manche Kollegen haben schon Witze gemacht, dass einige Kameras nur auf mich gerichtet sein werden."

In jedem Fall wird für Mabanza, der in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet wurde, im Aktivenbereich aber über den gehobenen Amateur-Bereich beim Bonner SC, den Sportfreunden Siegen, dem VfL Alfter und Viktoria Arnoldsweiler noch nicht hinauskam, "ein Jugend-Traum in Erfüllung gehen". 

Den ganz großen Traum vom Profi-Fußball hat er "noch nicht ganz abgehakt, aber ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf die Ausbildung. Und dann schaue ich, ob ich noch mal richtig angreifen kann."

Der FC Bayern München bekommt es mit dem 1. FC Düren zu tun.
Der FC Bayern München bekommt es mit dem 1. FC Düren zu tun.  © Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

In seinem jetzigen Arbeitsbereich würde ihn ein Job im Bereich Innovation besonders interessieren. In jedem Fall lautet sein Ziel, in absehbarer Zeit regelmäßig in den großen Stadien dabei zu sein. Ob auf dem Platz oder direkt daneben. "Das wäre so oder so cool", sagt Mabanza.

Titelfoto: Montage: Günter Mabanza/dpa, Kai Pfaffenbach/Reuters/Pool/dpa

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